Dritte Orte – Förderungsverfahren

Jeweils zum 1. April und zum 1. September könnt ihr euch mit einer Idee, einem Konzept oder einem Projekt bewerben. Es ist möglich, eine Förderung bis zu 100.000 Euro zu beantragen. 

Nach Eingang der Bewerbungen kommt der Ausschuss Dritte Orte zeitnah zusammen, um über die Anträge zu beraten. Bei dieser Sitzung wird auf Grundlage der Kriterien für Dritte Orte entschieden, wer zur Präsentation eingeladen wird. Die Bewerber:innen werden umgehend über die Entscheidung des Ausschusses informiert. Projekte, die für eine Förderung infrage kommen, werden zu einer Präsentation (Pitch) eingeladen.

Eine Förderung als Dritter Ort heißt, Teil eines Lernprozesses zu werden. Regelmäßig wollen wir anhand einer Evaluation mit euch gemeinsam die Wirksamkeit, den Erfolg und die Nachhaltigkeit eures Ortes anschauen.

Dritte Orte können in zwei Kategorien gefördert werden:

  1. Die Entwicklung einer Idee, die Ziele, Träger und einen Umsetzungsplan erkennen lässt, wird mit einmalig bis zu 5.000 Euro gefördert.

  2. Ein Dritter Ort selbst wird mit einmalig bis zu 8.000 Euro, maximal bis zu 100.000 Euro gefördert. Eine zweite Antragstellung bis zu nochmals 100.000 Euro ist nach Auswertung der Erfolgsparameter des Ortes möglich. Voraussetzung für eine zweite Förderung ist eine Evaluation (aus der Perspektive externer Begleiter:innen, Bericht) und einem inhaltlichen Konzept für die Weiterfinanzierung des Projekts. Eine zweite Antragstellung kann frühestens ein Jahr nach der Bewilligung der ersten Antrags gestellt werden.
    ⇒ Personal wird nur gefördert, wenn ausschließlich projektbezogene Arbeit geleistet wird.

Wir freuen uns euch kennenzulernen und in eurem Vorhaben zu unterstützen. Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren und zum Steckbrief helfen wir euch gerne weiter.

Anregungen für die Bewerbung

Eurer Bewerbungsantrag braucht folgende Inhalte:

  • eine Beschreibung/ein Steckbrief des Dritten Ortes. In dieser soll vor allem die Innovationskraft der zugrundeliegenden Idee klar benannt werden. Außerdem der Inhalt, die Struktur, die geplante Organisation und Umsetzung, die Kontextgebundenheit und die langfristige Perspektive.
  • ein klares Ziel, das mit der Arbeit am Dritten Ort verfolgt wird.
  • die Beschreibung der beantragten Förderung.
  • Kriterien für die Feststellung der Wirksamkeit (Anziehungskraft, Erfolg und Nachhaltigkeit).
  • eine Stellungnahme des Kreiskirchenrates, in dessen Gebiet der Dritte Ort liegt. (In der Stellungnahme soll der bestehende Kontakt, die Abstimmung oder Vernetzung zwischen dem Dritten Ort und den kirchlichen Ebenen deutlich werden.

Lasst euch bei der Erstellung des Steckbriefes von folgenden Fragen leiten:

Was ist die Idee oder Vision? Worin besteht das innovative Potenzial des Projektes? Wie sieht das Konzept aus? Welche Meilensteine sind geplant oder auch schon erreicht?  (max. 1 Seite)

Wer sind die Ansprechpartner:innen? Wer gehört zum umsetzenden Team mit welchen Kompetenzen und Verantwortlichkeiten? Wie sieht Ihre organisatorische Trägerstruktur aus? (max. 1 Seite)

Wer ist die Zielgruppe? Mit wem wird bei der Verwirklichung der Idee zusammengearbeitet? Inwieweit schafft das Vorhaben Verbindungen zu Zielgruppen in der Gesellschaft und Nachbarschaft? Wie sieht die Zukunftsperspektive nach Ablauf der Förderung aus und wer sind die Unterstützer:innen und Partner:innen bereits während der Förderung? (max. 1 Seite)

Welche Art der Förderung wird benötigt? Und wofür genau? Wie sieht der Budget-Plan, wie der Zeitplan aus? (max. 1 Seite)

Fragen als PDF zum Download


Ansprechpersonen

Arlett Rumpff, Referentin für Innovation, Kommunikation und Projektmanagement in der EKBO
+49 30 3191 421|+49 151 2750 0607|a.rumpff@akd-ekbo.de

Verena Kühne, Referentin für Innovation, Kommunikation und Projektmanagement in der EKBO
+49 30 3191 421|+49 151 4383 8719|v.kuehne@akd-ekbo.de