Weltgebetstag

Der Weltgebetstag ist die größte weltweite Bewegung christlicher Frauen. Er wird in Deutschland und in über 100 Ländern von Christinnen verschiedener Konfessionen organisiert und gestaltet – jedes Jahr am ersten Freitag im März.

Mit ihrem Engagement setzen sie ein deutliches Zeichen von Solidarität: in der gemeinsamen Feier des Gottesdienstes, aber auch durch die umfassende Vorbereitung, in der Frauen theologische, gesellschaftspolitische, historische und ökologische Bildung erfahren und weitergeben. Mit den Kollekten aus den Gottesdiensten werden weltweit Projekte, die Frauen und Mädchen in ihrer Selbständigkeit fördern, unterstützt.

Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe: „Steh auf und geh!“

Zum Glück konnten die WGT-Gottesdienste am 6. März 2020 noch in der gewohnten Weise stattfinden. Auf der WGT-Webseite finden Sie eine Bildergalerie www.weltgebetstag.de/aktueller-wgt/simbabwe/aktuelles-bilder

Auch im Bereich der EKBO berichten viele Frauen von gut besuchten Zusammenkünften, die Kollekten werden auch dringend benötigt. Die Projektpartnerinnen aus verschiedenen Ländern schreiben schon in großer Sorge von den befürchteten Auswirkungen, wenn die Corona-Pandemie sich auch bei ihnen weiter ausbreitet.

Dazu Irene Tokarski, Geschäftsführerin des deutschen WGT-Komitees: „Wir erhalten aus aller Welt Nachrichten, wie vor Ort auf die Corona-Pandemie reagiert wird. Sie reichen von „wir machen zu und unsere Trainings/Aktivitäten später“, bis „wir haben eigentlich keine Ahnung, ob die Frauengruppen, mit denen wir vor Ort netzwerken, in einem Monat noch existieren, weil deren Familien am Verhungern sind“. Auch deshalb gibt es den Aufruf zu einer Gebetskette gegen das Virus: „Wir brauchen das Gebet rund um die Welt und die Welt braucht unser Gebet. Lassen Sie uns diese Wochen eine weltumspannende Gebetskette aufbauen, die zeigt, dass wir zwar physischen Abstand halten, aber dass uns nichts voneinander trennen kann…
Posten Sie dazu gerne freitags auf den sozialen Medien Ihre Gedanken, Gebete oder erlebte Solidarität unter dem Hashtag #weltgebetsvirus. Wenn Sie auf den Hashtag klicken, können Sie alle Gebete sehen und mitbeten. Das tut not.“
Mehr Infos: www.weltgebtstag.de/aktuelles/news/weltgebetskette

„Steh auf und geh!“, lautete der Titel des  Gottesdienstes, den Frauen verschiedener Konfessionen vorbereitet haben.

Das Titelbild, mit dem Namen „Rise! Take Your Mat and Walk“, zeigt das gesellschaftliche Leben in Simbabwe: Im oberen Teil stellt die Künstlerin, Nonhlanhla Mathe, von rechts nach links den Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende Zukunft dar. Im unteren Teil des Bildes hat sie sich von der Erzählung der Heilung eines Gelähmten (Johannes 5, 2–9a) inspirieren lassen.

Diese Bibelstelle stand im Mittelpunkt des Weltgebetstags. Jesus heilt einen Gelähmten mit den Worten „Steh auf und geh“. Die Frauen aus Simbabwe sehen darin einen Anstoß, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen.

Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Konfessionen weltweit haben mit ihrer Liturgie den Weltgebetstag am 6. März 2020 gefeiert.

Weitere Informationen unter weltgebetstag.de

Material zum Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Ideen zur Gottesdienstgestaltung
Einführung in die Liturgie aus Simbabwe
Impuls von der WGT-Werkstatt

Weltgebetstag-Zukunftswerkstatt am 31. August 2019

Nicht nur die Temperaturen waren heiß am letzten Augustsamstag: Engagiert und angeregt diskutiert wurde bei der Zukunftswerkstatt. Zu der hatte das ökumenische Weltgebetstags-Team im Bereich Berlin Brandenburg/Schlesische Oberlausitz eingeladen. weiterlesen


Archivmaterial der vergangenen Jahre

Weltgebetstag 2019 aus Slowenien: „Kommt, alles ist bereit!“

Weltgebetstag 2018 aus Surinam: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Weltgebetstag 2017 Philippinen: „Was ist denn fair?“

Eindrücke von der Zukunftswerkstatt 2016

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