Seit 2001 gab die Frauenarbeit in der EKBO jährlich ein Werkheft zum „Mirjamsonntag – auf dem Weg zu einer gerechten Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche“ heraus.
Für das Jahr 2024 ist zum letzten Male eine Arbeitshilfe durch eine Arbeitsgruppe der Evangelischen Frauen in Deutschland entstanden, die von den Frauenarbeiten aus 15 Landeskirchen getragen wird. Hier finden Sie die Publikationen der EFiD.
Andernorts hat sich die Bezeichnung Frauensonntag etabliert. Wir in der EKBO hielten bewusst an der Bezeichnung Mirjamsonntag fest, um deutlich zu machen, dass das Thema geschlechtergerechte Gottesdienste alle angeht.
Auf der EKBO-Website Gottesdienst geschlechter*gerecht feiern finden Sie allgemeine Hinweise, Praxishilfen und Materialien für Ihre Gottesdienstvorbereitung.
2025 Mirjamwerkstätten in Berlin und Lübben
Werkstätten zum Mirjamsonntag: Die große Frau von Schunem (2. Könige 4, 8–37 u. 8, 1–6)
Die Neuköllner Mirjamgottesdienstwerkstatt fand am 8. Juli 2025 statt.
Die Mirjamgottesdienstwerkstatt in Lübben fand am 10. Oktober 2025 statt.
Die Bibelarbeit können Sie hier nachlesen:
202510. Bibelarbeit Mirjamwerkstatt von Manon Althaus
Material für den Mirjamgottesdienst 2025
Wer den Mirjamgottesdienst in seiner Gemeinde gestalten möchte, findet hier die Arbeitsgrundlage: Arbeitshilfe zum Frauensonntag, herausgegeben vom Amt für Gemeindedienst in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, forum frauen, Sperberstr. 70, 90461 Nürnberg.
Mirjammaterial 2026

© Frauensonntag ELKB Wirkstatt evangelisch, A. König / Grafik Achim Munkert
Rut und Noomi: Zwei starke Frauen im Fokus
Material zum Frauensonntag zum Download
Das Materialheft für den Ev. Frauen*sonntag 2026 kommt von den Evangelischen Frauen in Bayern und steht zum Download bereit (Link siehe unten).
Im Vorwort zum Arbeitsheft schreibt Angelika Weigt-Blätgen (Theologin und Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.): „‘Wo du hingehst, da will auch ich hingehen; wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird mich von dir scheiden.‘ Vielen sind diese Worte vertraut, gehören sie doch unverbrüchlich in die evangelische Tradition, genauer gesagt in das sogenannte „Trauformular“ Luthers, welches die Ehe als Bund vor Gott bekräftigt und die gegenseitige Treue und Verbundenheit der Eheleute zum Ausdruck bringt. Doch haben diese Verse nichts zu tun mit heteronormativer patriarchaler Tradition, sondern beschreiben die ganz besondere Beziehung zwischen zwei Frauen, die sich in unwägbarem vermintem Gelände befinden und die gemeinsam Brücken bauen – zwischen Regionen, Völkern und Generationen. Wo du hingehst, da will auch ich hingehen – das sagt Rut zu ihrer Schwiegermutter Noomi. Sie gelobt ihr Treue bis in den Tod. Und so geschieht es: Sie bleiben beisammen, schlagen sich durch, müssen auch manchen Trick anwenden, um zu überleben. Eine Befreiungsgeschichte ist das nicht – eine Liebesgeschichte sehr
wohl. Für eine jüdische Frau ist das höchste, sieben Söhnen das Leben zu schenken, und am Ende des Buchs Rut heißt es von Noomi, dass Rut ihr „mehr wert ist als sieben Söhne“ (Ruth 4,15) – eine Liebeserklärung, die in der Bibel ihresgleichen sucht.“
Download:
www.frauenwerk-nordkirche.de/neuigkeit/ev-frauensonntag-2026
Ansprechpersonen
Manon Althaus, Pfarrerin für die Frauenarbeit, Studienleitung Geschlechtergerechtigkeit
+49 151 2106 8074|m.althaus@akd-ekbo.de
Sekretariat und Seminarverwaltung
Susanne Cordier-Krämer
+49 30 3191 287|+49 151 7448 5195|s.cordier-kraemer@akd-ekbo.de
