Mirjamsonntag

Seit 2001 gab die Frauenarbeit in der EKBO jährlich ein Werkheft zum „Mirjamsonntag – auf dem Weg zu einer gerechten Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche“ heraus.

Für das Jahr 2024 ist zum letzten Male eine Arbeitshilfe durch eine Arbeitsgruppe der Evangelischen Frauen in Deutschland entstanden, die von den Frauenarbeiten aus 15 Landeskirchen getragen wird. Hier finden Sie die Publikationen der EFiD.

Andernorts hat sich die Bezeichnung Frauensonntag etabliert. Wir in der EKBO hielten bewusst an der Bezeichnung Mirjamsonntag fest, um deutlich zu machen, dass das Thema geschlechtergerechte Gottesdienste alle angeht.

Auf der EKBO-Website Gottesdienst geschlechter*gerecht feiern finden Sie allgemeine Hinweise, Praxishilfen und Materialien für Ihre Gottesdienstvorbereitung.

Neuköllner Mirjamgottesdienstwerkstatt 2026:
„Zwei Frauen, viele Herausforderungen, eine gemeinsame Lösung:
Das Buch Rut“

Dienstag, 2. Juni 2026, 17.00–21.00 Uhr Evangelische Kirchengemeinde Rixdorf (Berlin-Neukölln)
Karl-Marx-Str. 197, 12055 Berlin, Saal

Mit Manon Althaus (Landespfarrerin für Frauenarbeit) und Magdalena Möbius, (Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Rixdorf)
Für alle
• die sich auf Mirjamgottesdienste für ihre Gemeinden vorbereiten
• die sich mit der biblischen Geschichte von Rut und Noomi befassen wollen
• die Gottesdienst geschlechtergerecht feiern
Ort: Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Rixdorf, Karl-Marx-Str. 197, 12055 Berlin,
Anmeldung bitte bis 25.5.26 bei: info@evkg-Rixdorf.de, Tel 030-56825730
Hier der Link zum Blog des KK Neukölln:
https://www.neukoelln-evangelisch.de/b/mirjamsonntag
Hier der Link zum Termin: www.neukoelln-evangelisch.de/b/mirjamsonntag
Informationen: akd-ekbo.de/kalender/mirjamwerkstatt-2026

Mirjammaterial 2026

© Frauensonntag ELKB Wirkstatt evangelisch, A. König / Grafik Achim Munkert

© Frauensonntag ELKB Wirkstatt evangelisch, A. König / Grafik Achim Munkert

Rut und Noomi: Zwei starke Frauen im Fokus
Material zum Frauensonntag zum Download

Das Materialheft für den Ev. Frauen*sonntag 2026 kommt von den Evangelischen Frauen in Bayern und steht zum Download bereit (Link siehe unten).
Im Vorwort zum Arbeitsheft schreibt Angelika Weigt-Blätgen (Theologin und Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.): „‘Wo du hingehst, da will auch ich hingehen; wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird mich von dir scheiden.‘ Vielen sind diese Worte vertraut, gehören sie doch unverbrüchlich in die evangelische Tradition, genauer gesagt in das sogenannte „Trauformular“ Luthers, welches die Ehe als Bund vor Gott bekräftigt und die gegenseitige Treue und Verbundenheit der Eheleute zum Ausdruck bringt. Doch haben diese Verse nichts zu tun mit heteronormativer patriarchaler Tradition, sondern beschreiben die ganz besondere Beziehung zwischen zwei Frauen, die sich in unwägbarem vermintem Gelände befinden und die gemeinsam Brücken bauen – zwischen Regionen, Völkern und Generationen. Wo du hingehst, da will auch ich hingehen – das sagt Rut zu ihrer Schwiegermutter Noomi. Sie gelobt ihr Treue bis in den Tod. Und so geschieht es: Sie bleiben beisammen, schlagen sich durch, müssen auch manchen Trick anwenden, um zu überleben. Eine Befreiungsgeschichte ist das nicht – eine Liebesgeschichte sehr
wohl. Für eine jüdische Frau ist das höchste, sieben Söhnen das Leben zu schenken, und am Ende des Buchs Rut heißt es von Noomi, dass Rut ihr „mehr wert ist als sieben Söhne“ (Ruth 4,15) – eine Liebeserklärung, die in der Bibel ihresgleichen sucht.“
Download:
www.frauenwerk-nordkirche.de/neuigkeit/ev-frauensonntag-2026


Ansprechpersonen

Manon Althaus, Pfarrerin für die Frauenarbeit, Studienleitung Geschlechtergerechtigkeit
+49 151 2106 8074|m.althaus@akd-ekbo.de

Sekretariat und Seminarverwaltung

Susanne Cordier-Krämer
+49 30 3191 287|+49 151 7448 5195|s.cordier-kraemer@akd-ekbo.de