Krise in Arunda

Ein Planspiel zur Sicherheits- und Friedenspolitik.

In der Hauptstadt von Arunda ist ein Lebensmittellager geplündert worden. In den Straßen wird geschossen, die Polizei ist zum Rückzug gezwungen. Viele machen Terroristen aus dem Norden dafür verantwortlich. Im Radio droht ein Major, nach einem letzten Ultimatum von zwei Stunden mit seinen Panzern die Demonstranten und Plünderer von den Straßen zu vertreiben und die Regierung zu stürzen. Diese zwei Stunden sind „Echtzeit“: Genau diese Zeit bleibt den Spielenden, sich auf eine gemeinsame Erklärung zu verständigen und den Konflikt zu lösen – oder auch nicht. Im Fokus des Planspiels stehen nicht Fragen der wirtschaftlichen Gerechtigkeit und der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung eines afrikanischen Landes im Kontext der Globalisierung, sondern die sicherheits- und friedenspolitischen Optionen, die sich in einer derartigen Situation für Deutschland ergeben. Deswegen sieht das Szenario eine Konferenz in der deutschen Botschaft vor, an der einheimische wie deutsche Akteure teilnehmen. Diese sind durch ihre Rollenkarten jeweils auf bestimmte sicherheits- und friedenspolitische Konzepte festgelegt.

Das Planspiel

Dieses Planspiel ist in einem längeren Prozess von Cornelia Oswald, Thomas Koch und anfänglich auch Karlheinz Horn im Amt für kirchliche Dienste (AKD) in der EKBO entwickelt worden. Die sich rasch verändernde sicherheitspolitische Lage machte es immer wieder erforderlich, unser Szenario anzupassen. Globale Ungerechtigkeit, die drohende Klimakatastrophe und der internationale Terrorismus sind Stichworte für komplexe Problemstellungen und Zusammenhänge, die sich nur durch extreme Reduzierung in das Format des Planspiels bringen lassen. Eine Arbeit, die wir ohne die sehr produktive Zusammenarbeit mit Christopher Haarbeck von der Firma „planpolitik“ aus Berlin nicht bewältigt hätten.


Ein Projekt des Amtes für kirchliche Dienste (AKD) in Kooperation mit der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EJBO).

Bei Fragen zum Planspiel:

Cornelia Oswald, Studienleiterin für Religionspädagogik
Telefon 030 3191-264
E-Mail c.oswald@akd-ekbo.de

Thomas Koch, Studienleiter für Jugendarbeit in Berlin
Telefon 030 3191-192
E-Mail t.koch@akd-ekbo.de

Bestellung:

Petra Ippen
Telefon 030 3191-278
E-Mail religionspaedagogik@akd-ekbo.de

Ilka Reuter
Telefon 030 3191-161
E-Mail i.reuter@akd-ekbo.de