Sommerbrief – Sommeraktion der Frauenarbeit in der EKBO

Zum Bild: Auch eine Krone (latei­nisch Corona): die Verbene-Blüte (pixabay.com)

Liebe Frauen,

vieles ist anders in diesem Sommer. Die Corona-Pandemie hat vieles verän­dert, in unserer Arbeit, in den Gemeinden, bei unseren Urlaubs­plänen. Wir probieren Neues aus und wir besinnen uns auf fast schon Verges­senes.

Wir in der Frau­en­ar­beit der EKBO haben wieder viel mehr tele­fo­niert. Das haben auch Kolle­ginnen aus der Gemeinde- und Projekt­ar­beit berichtet. Ande­rer­seits haben wir uns aus dem Stand die Nutzung von Videobe­spre­chungen ange­eignet und uns dadurch mit Frauen „getroffen“, die auch zu anderen Zeiten an einen realen Ort nicht ange­reist wären.

Einen Sommer­brief haben wir seit Jahren nicht mehr geschrieben, jetzt wollen wir auf diese Weise mit Ihnen in Verbin­dung kommen: Mit Ihnen, die mit dem Welt­ge­betstag den letzten Gottes­dienst vor all den Einschrän­kungen gefeiert haben, mit Ihnen aus Frau­en­gruppen, die sich nicht in gewohnter Weise treffen können, mit Ihnen, die mit viel Krea­ti­vität und neuen Ideen auch in dieser Zeit die Gemein­de­ar­beit aufrecht­erhalten.

Darüber würden wir gern mehr wissen:

Was beschäf­tigt Sie? Was sind Ihre Fragen, Gebete, Trost­worte? Welche Aktionen haben Sie gemacht, über die sie kurz berichten oder ein Foto beitragen können? Sicher gibt es Anre­gungen für Gespräche in Frau­en­gruppen, viel­leicht sind Ideen dabei, die andere aufgreifen möchten.

Wir haben im Internet eine Pinn­wand einge­richtet, ein Padlet, auf dem wir schon einmal drei Texte von uns einge­stellt haben, ein Gebet, einen selbst­ge­schrie­benen Psalm und ein Elfchen-Gedicht, die Sie unten finden.
Fügen Sie etwas hinzu unter https://padlet.com/frauenarbeit/Sommeraktion.

Und schreiben Sie uns an frauenarbeit@akd-ekbo.de, damit wir zuordnen können, von wem die Beiträge sind. Manchmal wird es eine Zeit dauern, bis Ihr Beitrag öffent­lich sichtbar ist, denn wir müssen ihn erst frei­geben.

Sie können uns auch einen Beitrag per Mail schi­cken, wenn Sie uns gleich­zeitig Ihr Einver­ständnis geben, veröf­fent­li­chen wir ihn.

Ihre
Magda­lena Möbius und Elke Kirchner-Goetze

PS: Was wir anbieten und was uns beschäf­tigt, darüber infor­mieren wir regel­mäßig in News­let­tern, nicht zuletzt über die Situa­tion von Frauen unter den Einschrän­kungen in der Corona-Epidemie und über die Forde­rungen von Frau­en­ver­bänden, deren Mitglied die Evan­ge­li­schen Frauen sind. Zum Erhalt dieser Infor­ma­tionen melden Sie sich für unseren News­letter an!


Corona-Zeit

zwischen Ausge­bremst Sein und Entschleu­ni­gung – wo finde ich Halt?

zwischen Allein­sein und Sehn­sucht nach Gemein­schaft – wer versteht mich?

zwischen Panik und Gelas­sen­heit – welches Gefühl bleibt?

zwischen Nieder­ge­schla­gen­heit und Zuver­sicht – was gibt mir Kraft?

zwischen Zukunfts­angst und Hoff­nung – wie kann ich weiter­leben?

Ich vertraue, hilf meinem Mangel an Vertrauen! (EKG)

 

Elfchen

Corona

Digi­taler Aufbruch

Pflege in Not

Was ist wieviel wert?

Dran­bleiben! (MM)

Psalm

Ich klage, wenn ich meine Schwes­tern* sehe,

voller Wut blicke ich auf die Bedrängnis von Frauen*.

Wieder sind sie es, die die doppelte Last tragen.

Erneut stecken Frauen* beruf­lich zurück

um der Fürsorge für Kinder und Alte willen.

Ihr Regie­renden, ihr seht die Unge­rech­tig­keit, wann handelt ihr?

Wann werden die Volksvertreter*innen

geschlech­ter­ge­rechte Maßnahmen ergreifen?

Viele erheben ihre Stimme, doch werden sie gehört?

Peti­tionen, Aufrufe, Posi­ti­ons­pa­piere,

was geschieht?

Ich freue mich über die Schul­ter­schlüsse

Die Stärke der Netz­werke trägt auch mich.

Ich bin zuver­sicht­lich: Wir bleiben hart­nä­ckig

über Genera­tionen und Berufs­gruppen hinweg:

wir werden nicht still werden

bevor es Gerech­tig­keit gibt.

Meine Quelle bleibst DU, LEBENDIGE*R

Meine Inspi­ra­tion: Deine Gerech­tig­keit. (MM)