Fachtag Sorgende Gemeinde

Potenziale gemeinsam entdecken und entfalten

Eine sorgende Gemeinde hat die Chance, bürgerschaftliches Engagement mit professionellen, sozialstaatlichen Leistungen zusammenzubringen. Dabei geht es um die Förderung von Lebensqualität und Selbstbestimmung in allen Generationen und Lebenslagen und um eine gemeinschaftliche Ausbildung von Eigenverantwortlichkeit aller, die kommunal zusammenleben. Das ist zugleich eine Chance für Kirchen und Gemeinden mit ihren Aufgaben – vor allem im kleinstädtischen und ländlichen Bereich. Allerdings: Die Potenziale von Kirche in der kommunalen und überregionalen Einbindung sowie Diakonie als Begegnungsräume, als Bereiche der Mitgestaltung und der Beheimatung werden bislang nicht ausgeschöpft. Die Ressourcen, die wir verbrauchen, werden nicht wachsen. Wachsen können aber vor allem die Intensität unserer Beziehungen sowie das Gefühl und das Bewusstsein von Verantwortung füreinander.

Wir sind Nachbarn, Jung und Alt, gemeinsam – und weben mit an Netzwerken.

Ein landeskirchenweiter Fachtag
gemeinsam mit der Diakonie / dem DWBO
und Vertreter*innen aus Gemeinden der EKBO
am 28. Oktober 2019 von 10 bis 17 Uhr in Potsdam.

Referenten sind unter anderem:

Prof. Dr. Andreas Kruse
Fachvortrag Sorgende Gemeinde werden, Erkenntnisse aus dem 7. Altenbericht

Ulrich Jakubek
Netze. Wie sie wirksam in Stadt und Dorf zur Anwendung kommen.

Vier Schwerpunkte werden bearbeitet:

  1. Die Altersstruktur im ländlichen Raum vor allem die höhere Altersstruktur.
  2. Transformationen des Miteinanders von Kirche und Kommune
  3. Diakonische, unterstützende Orte in der Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden
  4. Freiwillig und engagiert: Welche Potenziale bietet das bürgerschaftliche Engagement?

Schatzsucher: Aufruf zum Vorstellen eigener Ideen, Projekte und Initiativen

Wir suchen Kirchengemeinden, Initiativen und kirchliche Orte, die ihre Idee, ihren gehobenen Schatz ins Licht der Öffentlichkeit stellen. Ermutigende erste Schritte oder auch schon länger Bewährtes können präsentiert werden.

Wir wollen Teil einer „Sorgenden Gemeinde“ werden und fragen uns:

  • Was brauchen wir, um an unserem Ort gut leben und alt werden zu können?
  • Wie kann ein mitverantwortliches Zusammenleben in meiner Kommune aussehen?
  • Welche Art sorgender Gemeinschaften sind sinnvoll, nützlich und zukunftsfähig?
  • Was muss die Kommune, was können Kirche, Diakonie und freiwillige Initiativen – und was will ich – zur „Sorgenden Gemeinde“ beitragen?

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Kontakt

Ute Lingner, Studienleiterin im AKD
Telefon +49 30 3191-286
E-Mail u.lingner@akd-ekbo.de