Armenien – eine Reise zwischen Okzident und Orient in das älteste christliche Land der Welt

03
Okt
03.10.2019–15.10.2019Termin merken

Typ

Fortbildung

Ziel­gruppe

Religionslehrer*innen, Gemeindepädagog*innen, Pfarrer*innen, Ökumene-Beauftragte, Beauftragte für das interreligiöse Gespräch, Studierende des MRC, Theologie und Religionswissenschaften

Kosten

ca. 1650 Euro (bei mind. 25 Teilnehmenden) Leistungen: Flug, DZ mit HP, alle Eintritte und Besichtigungen, komfortabler, moderner Reisebus, qualifizierte Reiseleitung, Begegnungen, Material, alle Trinkgelder

Ort

Informationen zum Ort finden Sie in der Beschreibung.

Beschrei­bung

Armenien – das heilige Hochland

Welche Geisteshaltung prägt Kultur, Religion, Gottes-, Welt und Menschenverständnis?

Eine Reise an den Ort des biblischen Paradieses bedeutet eine inspirierende Synthese von Kultur und Natur: Armenien ist ein Brückenland in vielfältiger Hinsicht. Ein reiches, geschichtsträchtiges Erbe gilt es zu entdecken, einzigartige Natur und verschiedene Kulturen und geistige Kräfte begegneten sich durch Jahrhunderte und wirken bis heute nach. Ein Besuch in Armenien ist eine Pilgerreise zu dem ersten  christlichen Land unserer Erde (im Jahr 301 wurde der christliche Glauben als Staatsreligion angenommen), zu „Christushäusern“ und Chatschkars.

Reisehöhepunkte u.a. Yerevan, Sevan-See, Kloster Haghartsin, Tatev, Geghard, Chor Virap mit einzigartigem Blick auf den auf türkischem Gebiet liegenden Ararat, Goris, Kloster Tatev (9. Jh. UNESCO-Weltkulturerbe), Etschmiatsin (Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche und Residenz des Katholikos, Weltkulturerbe der UNESCO). Wir fahren auf der Seidenstraße, erleben die Fahrt mit der längsten Seilbahn der Welt, tauchen ein imposante Berglandschaften.

Begegnungen am Institut für Orientalistik der Nationalen Akademie der Wissenschaften, mit der Armenisch-Apostolische Kirche stehen ebenso auf dem Programm wie die Auseinandersetzung mit dem Völkermord an den Armeniern und der neueren türkischen Geschichte.

Es werden prähistorische, biblische, architekturgeschichtliche, politische, theologische, interreligiöse und ökumenische Perspektiven thematisiert. Denn Armenien ist ein interessantes Gebiet am Fuße des Ararat, dem Berg, auf dem der Tradition nach Noah mit seiner Arche zum Stehen kam. In der Geschichte war das einstmals große Land durch Kriege und natürlich die Handelswege (Seidenstraße) unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt. Insbesondere die Begegnungen mit der persischen Welt und in späteren Jahrhunderten mit den Turkmenen (heute Türkei und Aserbaidschan) und der islamischen Welt haben zu geistesgeschichtlichen Auseinandersetzungen geführt. Welche Geisteshaltung prägt Kultur, Religion, Gottes-, Welt und Menschenverständnis? Eine Haltung der Apokalypse, die das Ende der Welt erwartet, oder eine Haltung des Glaubens an die Verwandlung der Welt durch den Geist Gottes, wie er in Christus erschienen ist?

Zwischen Granatapfel und Weintraube

Wir erfahren von den zwei wichtigsten kosmischen Symbole in den Heiligen Schriften von Judentum, Christentum und Islam: Granatapfel und Weintraube und über Gartenzwerge, deren Mützen schon in alter Zeit bedeutungsvoll waren … Letztlich schöpfen alle drei großen monotheistischen Religionen ihre jeweilige spirituelle Kraft aus dem Gebiet des alten Armeniens. Apokalyptisches Denken hat in Judentum, Christentum und Islam Raum gefunden. Persische Einflüsse haben das dualistische Weltbild des Westens geprägt. Doch ist die geistesgeschichtliche Entwicklung sehr vielgestaltig. Nicht nur werden die Einflüsse auf Koran und Sunna in der islamischen Welt erkennbar. Zwischen Orient und Okzident haben sich unterschiedliche geistige Kräfte Raum genommen, die bis heute nachwirken wie z.B. das Christentum in seiner orientalischen Gestalt, der Islam in der Vielheit seiner schiitischen Bewegungen oder das Alevitentum.

Reisezeitraum: 03.-15.10.2019 (je nach Flug kann die Reise ein/zwei Tage später losgehen)

Kontakt & Anmeldung:

Berliner Missionswerk
Dr. Andreas Goetze
Georgenkirchstraße 70
10249 Berlin
Telefon +49 30 243 44-167
E-Mail a.goetze@bmw.ekbo.de

Flyer

Leitung

Dr. Andreas Goetze (Landespfarrer für interreligiösen Dialog in der EKBO), Prof. Dr. (theol) Dr. (phil.) Paul Imhof (München, Religionswissenschaftliche und spirituelle Begleitung)

Referent*in

Kontakt & Anmeldung

Kontaktmöglichkeiten sind in der Beschreibung hinterlegt.

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Schlagworte

Armenien, Reisen
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