Ansprechperson
Maritt Merfort, Studienleitung Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit, Schwerpunkt Inklusion
+49 151 1209 7373|m.merfort@akd-ekbo.de
Mein Name ist Maritt Merfort
Ich arbeite im Amt für Kirchliche Dienste.
Hier bin ich für das Thema Inklusion zuständig.
Ich gucke mir Inklusion besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an.
Da arbeite ich für den Jugendverband der ev. Kirche . Die EJBO.
Die finden Inklusion auch sehr wichtig und machen deswegen jedes Jahr einen Aktionsplan Inklusion.
Auch meine Kollegen finden Inklusion wichtig.
Viele hier wollen, dass Menschen mit Behinderung dabei sein können.
Oft wissen wir noch nicht, wie wir Inklusion richtig machen sollen.
Deswegen bin ich da.
Damit die Motivation weiter zu üben dableibt.
Damit Menschen Fragen stellen können.
Du darfst mich anschreiben oder anrufen, wenn du über Inklusion sprechen willst.
Handlungs-Empfehlungen und Literatur zum Thema Inklusion
1. Aktionsplane für Inklusion
Inklusion ist kein Extra-Thema – sie gehört zur Kirche dazu.
Alle Menschen sollen dazugehören können:
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Menschen mit wenig Geld oder ohne Arbeit
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Menschen mit psychischen Erkrankungen
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alte Menschen
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Menschen mit Behinderungen
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Geflüchtete
Zitat von Landesbischof Dr. Frank Otfried July (Ev. Landeskirche in Württemberg):
„Inklusion ist nicht etwas, das wir zusätzlich tun, sondern das, was uns als Kirche ausmacht.“
2. Die Fragebox – „Mehr als Fragen … Inklusion und kirchliche Praxis“
Diese Box entstand aus der Orientierungshilfe „Da kann ja jede(r) kommen – Inklusion und kirchliche Praxis“.
Sie enthält 210 Fragen, die helfen sollen, über Inklusion nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Fragen sind für Kirchengemeinden gemacht und behandeln viele Themen rund um Vielfalt und Teilhabe.
Ziel ist, über die eigene Haltung nachzudenken und Bewusstsein für Inklusion zu schaffen.
3. Der InkluMat – Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit
Der InkluMat ist eine Online-Plattform mit praktischen Tipps und Beispielen, wie Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit gelingen kann.
Sie finden dort:
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Anregungen aus der Praxis
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Handlungsempfehlungen
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aktuelle Beispiele und Erfahrungen
Inklusion ist ein Prozess, der sich ständig weiterentwickelt.
Darum ist der InkluMat offen, lebendig und zum Mitmachen gedacht.
Ziel: voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen umsetzen.
4. Landkarten-Portal „EKBO barrierefrei“
Dieses Online-Portal zeigt kirchliche Orte, die barrierefrei zugänglich sind.
Kirchengemeinden können ihre Gebäude eintragen, damit andere leichter Orte finden, die für alle offen sind.
5. Orientierungshilfe der EKD
Die EKD bietet eine Orientierungshilfe zum Thema Inklusion:
„Es ist normal, verschieden zu sein – Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft.“
Darin finden Sie Grundgedanken und Anregungen, wie Kirche Vielfalt gestalten kann.
6. EKD-Fachforum Inklusion 2025
Im November 2025 treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Landeskirchen beim EKD-Fachforum für Inklusion.
Thema: „Anspruch und Realität einer inklusiven Kirche“
Hier wird über Erfahrungen, Herausforderungen und neue Wege gesprochen.
7. Inklusion in der Bibel
Man findet viele Beispiele in der Bibel warum Inklusion keine neue Erfindung der Moderne ist. Viele Geschichten in der Bibel handeln von Menschen mit Behinderung, die ganz selbstverständlich zur Gesellschaft dazu gehören, wichtige Sachen sagen oder viel Verantwortung tragen. Ein Beispiel findet man hier.
