Inklusion und Förderpädagogik

Auch wenn die flächendeckende Einführung der Inklusion in den Berliner und Brandenburger Schulen von Jahr zu Jahr verschoben wird, werden schon seit 2015 über 50 % der Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen inklusiv unterrichtet.

Die Förderzentren für Lernen, Sprache und Emotional-Soziale Entwicklung werden sukzessive geschlossen, sodass in den nächsten Jahren alle Kinder mit Beeinträchtigungen in diesen Bereichen in den öffentlichen Grundschulen unterrichtet werden. Die Kinder und Jugendlichen, die im inklusiven Unterricht nicht zurechtkommen, sind sogenannte „Rückläufer*innen“, die dann beispielsweise an die Förderzentren für Geistige Entwicklung abgegeben werden.

Durch diese Entwicklungen kommen sowohl auf die Grundschullehrer*innen als auch auf die Lehrkräfte in Förderschulen vielfältige Herausforderungen und neue Aufgaben zu. Grundschullehrer*innen wie auch Förderschullehrer*innen müssen ihr Unterrichtsrepertoire in der Hinsicht erweitern, dass sie eine breite Binnendifferenzierung in ihren Unterricht einbauen mit vielfältigen Lernangeboten auf unterschiedlichen Anforderungsstufen.

Dies zu unterstützen hat sich das AKD zur Aufgabe gemacht. Es gibt einmal im Jahr ein dreitägiges „Kolleg für Lehrkräfte in Förderschulen und in der Inklusion“ sowie andere Seminare zum Thema „Heterogene Lerngruppen“.

Weitere Informationen zum Thema Inklusion


Ansprechpartnerin

Angela Berger, Studienleiterin für Religionspädagogik
Telefon +49 30 3191-277 | a.berger@akd-ekbo.de

Sekretariat

Petra Ippen
Telefon +49 30 3191-278 | religionspaedagogik@akd-ekbo.de