Die Gemeinde – der Körper des Messias

08
Okt
08.10.201818.00–19.30Termin merken

Typ

Fortbildung

Ziel­gruppe

Frauen

Kosten

kostenfrei

Ort

Amt für kirchliche Dienste (AKD)
Tagungshaus (Raum 3)Goethestraße 26–30
10625 BerlinKarte anzeigen

Beschrei­bung

Abendmahlstheologien nach neueren feministisch-theologischen Ansätzen.

Feministische Theologinnen haben eine Abendmahlstheologie kritisiert, die den Schwerpunkt auf die Sündenvergebung und das rein symbolische Mahl legt. Viele Menschen finden darin heute keine echte Verbindung mit ihrem Leben. Feministische Theologinnen legen hingegen das Augenmerk stärker auf die Wurzeln des Abendmahls im jüdischen Gemeinschaftsmahl, und damit auf das reale gemeinsame Essen, das satt machen soll. “Mehr essen beim Abendmahl und mehr beten beim Essen”, lautete eine pointierte Ansage von Dorothee Sölle und Anderen.

Andrea Bieler und Luise Schottroff verstehen das Abendmahl als Auferstehungsfeier, in dem einerseits an den Tod Jesu erinnert wird und die Teilnehmenden andererseits Anteil am Körper des Auferstandenen haben. Das Sakrament wird mit unserem Alltag verschränkt, indem es auf dem Hintergrund von Nahrungsmittelindustrie, von einer Politik, die Hunger produziert statt verhindert und einer neoliberalen Körperpolitik verstanden wird. Luzia Sutter-Rehmann knüpft daran an und deutet die Worte Jesu: „Die ist mein Leib“ neu auf die Gemeinde als Körper des Messias.

Wir werden uns mit diesen Ansätzen beschäftigen und fragen, welche Impulse für eine Abendmahlspraxis sie geben können.

Leitung

Referent*in

Irene Pabst, Theologin

Kontakt & Anmeldung

Amt für kirchliche Dienste in der EKBO
Frauenarbeit
Goethestraße 26–30
10625 Berlin
Telefon +49 30 3191-287
Fax +49 30 3191-300
E-Mail frauenarbeit@akd-ekbo.de

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Arbeits­bereich

Schlagworte

Abendmahl, Frauen