Zwischen Sinnsuche und Doom-Scrolling: Digitales Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen fördern

Fortbildung
26
Nov.
Do. 26.11.20269:30–15:30Termin merken
Zwischen Sinnsuche und Doom-Scrolling: Digitales Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen fördern
mit KI erstellt

Beschrei­bung

Wie kann digitales Wohlbefinden bei jungen Menschen gelingen?

Wie können Kinder und Jugendliche lernen, ihren digitalen Alltag so zu gestalten, dass er ihnen guttut? Wie können sie wahrnehmen, wann digitale Medien bereichern oder überfordern? Ständige Erreichbarkeit, Social-Media-Druck und hohe Bildschirmzeiten gehören ebenso zu ihrem Alltag wie digitale Gemeinschaft, Kreativität, Information und Orientierung. Digitales Wohlbefinden bedeutet dabei mehr als weniger Bildschirmzeit. Es geht darum, dass junge Menschen wahrnehmen lernen, was ihnen digital guttut, was sie belastet und wie sie ihren Medienalltag zunehmend selbst regulieren können.

In der Veranstaltung werfen wir einen differenzierten Blick auf aktuelle Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen und auf die Frage, welche Rolle digitale Medien für psychisches Wohlbefinden spielen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Digitalität vorschnell zum Problem zu erklären. Vielmehr fragen wir, welche Belastungen tatsächlich mit digitaler Mediennutzung verbunden sein können, welche Ressourcen digitale Räume bieten und wie Erwachsene junge Menschen dabei unterstützen können, Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zu entwickeln. Die Teilnehmenden gewinnen Hintergrundwissen zu Mediennutzung, psychischer Gesundheit und digitaler Resilienz und entwickeln eine differenzierte Haltung für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Praktische Impulse und Anregungen für den pädagogischen Alltag ergänzen die fachlichen Perspektiven. 

Ziele der Veranstaltung:

  • Digitales Wohlbefinden als mehr als die Frage nach Bildschirmzeit verstehen

  • aktuelle Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen differenziert einordnen 

  • Belastungen und Ressourcen digitaler Mediennutzung unterscheiden können

  • die Bedeutung von Selbstwahrnehmung, Selbstregulation und digitaler Resilienz verstehen 

  • die eigene Haltung zu Mediennutzung reflektieren und sich mit anderen Teilnehmenden austauschen 

  • Impulse und Methoden für Gespräche und die Begleitung von Kindern und Jugendlichen kennenlernen 

Hinweis: Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Erzbistum Berlin statt. Mitarbeitende des Erzbistums sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Ziel­gruppe

Religionslehrkräfte ab Klasse 5, Lehrkräfte Erzbistum Berlin, Gemeindepädagog:innen, Studierende, Erzieher:innen, Schulsozialarbeiter:innen, Schulseelsorge

Leitung

Paula Nowak (AKD Studienleitung), Monika Klapczynski (Erzbistum Berlin)

Referent:innen

Marie-Therese Stedry (Medienpädagogin, Resilienzcoach für Kinder & Jugendliche)

Ort

Erzbischöfliches Ordinariat
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin

Kosten

kostenfrei

Kontakt

Amt für kirchliche Dienste (AKD)
Goethestraße 27/30 | 10625 Berlin

Melanie Gerónimo, Sekretariat Religionspädagogik
+49 30 3191 278|+49 151 4238 6448|m.geronimo@akd-ekbo.de

Anmeldung

Zwischen Sinnsuche und Doom-Scrolling: Digitales Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen fördernDo. 26.11.20269:30–15:30


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    Sind Sie Religionslehrer:in?

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