Konfirmandenarbeit

Die Konfirmandenarbeit (KA) als gemeindliches Bildungsangebot hat in der öffentlichen Wahrnehmung eine große Bedeutung. Markiert doch der Konfirmationsgottesdienst und die anschließende Familienfeier einen wichtigen biographischen Punkt. Das zeigt sich nicht zuletzt an der ungebrochenen Beliebtheit der „silbernen“ und „goldenen“ Konfirmationsjubiläen.

Empirische Studien (www.konfirmandenarbeit.eu) bescheinigen der KA einen erheblichen Erfolg: Die befragten Konfis bewerten ihre Konfirmandenzeit insgesamt positiv; vor allem die Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch die Teamerinnen und Teamer erhalten hohe Zufriedenheitswerte. Ebenso betonen die Konfis, dass sie durch die Konfirmandenzeit in eigenen Glaubensfragen und zu Glaubensinhalten aussagefähiger wurden.

Der Begriff Konfirmandenarbeit zeugt von einem Paradigmenwechsel: Der klassische “Unterricht“ mit kognitiver Prägung, und Konzentration auf eine Lehrperson ist weitgehend durch Formen des gemeinsamen Lernens und Lebens in methodischen Settings der außerschulischen Jugendarbeit abgelöst. Teams aus haupt- und ehrenamtlichen Akteuren gestalten die KA zusammen. Die beteiligten – meist jugendlichen – Teamerinnen und Teamer sind an vielen Orten ein elementarer Bestandteil der KA, die damit zugleich wesentliche Säule der gemeindlichen Jugendarbeit wird.

Herausforderungen für die KA bestehen aktuell in der weiteren qualitativen Entwicklung hin zu einem partizipativen und jugendgemäßen Angebot, in dem Jugendliche ihre eigenen Fragen wiederfinden und ihrem Glauben eigene Sprache verleihen und eigene Formen entwickeln können. Die Bedeutung „guter“ Erfahrungen in der KA für die spätere Einstellung zu Kirche, Glauben und Gottesdiensten sind vielfach belegt.


Ansprechpartner
Jeremias Treu, Pfarrer, Studienleiter für Konfirmandenarbeit
Telefon 030 3191-276
Mobil 0173 3682263
E-Mail j.treu@akd-ekbo.de

Sekretariat und Seminarverwaltung
Diana Schuster
Telefon 030 3191-302
Fax 030 3191-298
E-Mail d.schuster@akd-ekbo.de