Interreligiöses Gedenken in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

14
Apr
So 14.04.201915.00–17.00Termin merken

Typ

Veranstaltung

Ziel­gruppe

Kosten

kostenfrei

Ort

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Straße der Nationen
16798 Fürstenberg/Havel

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Beschrei­bung

Plakat Gedenken Ravensbrück 2019-04-14

Im Rahmen des Gedenkwochenendes anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des KZ Ravensbrück wird es auch in diesem Jahr wieder das Interreligiöse Gedenken in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück geben. Dieses Gedenken wird vom Arbeitskreis „Zukunftswerkstatt interreligiöses Gedenken“ in Ravensbrück vorbereitet, an dem jüdische, christliche und muslimische Frauen und Männer teilnehmen. Unterstützt werden sie durch Schüler*innen der Projektgruppe „ Denk mal Geschichte“ des Templiner Gymnasiums. In diesem Jahr stehen Frauen, die als sogenannte Asoziale in Ravensbrück inhaftiert waren im Mittelpunkt. Teilnehmende werden gebeten einen Stein mitzubringen. Er kann zum Zeichen ihres Gedenkens abgelegt und/ oder gestaltet werden.

Das Konzentrationslager Ravensbrück wurde am 30. April 1945 befreit. Von 1939 bis 1945 war Ravensbrück das zentrale Frauen-Konzentrationslager des NS-Regimes. Mehr als 120.000 Frauen und Kinder aus über 30 Ländern sowie 20.000 Männer und 1.200 weibliche Jugendliche wurden dorthin verschleppt. Zu dem Lagerkomplex gehörten neben dem Frauenlager ein kleineres für Männer, zahlreiche Außenlager, das Siemenslager und das „Jugendschutzlager“ Uckermark. Mindestens 28.000 Häftlinge wurden hier durch die Haftbedingungen umgebracht.

Unter Beteiligung von:
Eckhart Friedrich Altemüller, Ev.-luth. Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel; Sabine Arend, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück; Magdalena Möbius, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz; Ulrike Offenberg, Jüdische Gemeinde Hameln und Berlin; Franziska Pätzold, Ev.-luth. Kirche in Norddeutschland; Jalda Rebling, Gemeinde Ohel HaChidusch e.V. Berlin; Iman Andrea Reimann, Deutsch-sprachiger Muslimkreis Berlin; Michael Ritschel, Katholisches Pfarramt St. Hedwig Fürstenberg; Kim Seligsohn, Berlin; Thomas Würtz, Katholische Akademie in Berlin e.V.; sowie:
Schüler*innen des Gymnasium Templin unter Begleitung von Holger Losch und
dem Chor der Ev.-luth. Kirchengemeinde Fürstenberg unter der Leitung von Lukas Storch.

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Referent*in

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Interreligiöses Gedenken in der Mahn- und Gedenkstätte RavensbrückSo 14.04.201915.00–17.00

Arbeits­bereich

Schlagworte

Frauenarbeit