Alles hat seine Zeit, Hoffnungsvoll mit Kindern über Tod und Sterben reden

13
Okt
13.10.201810.00–16.00

Typ

Fortbildung

Ziel­gruppe

ehrenamtlich und beruflich Engagierte in der Arbeit mit Kindern

Kosten

20,00 € (Kosten beinhalten Tagungskosten sowie Tagungsgetränke und Mittagessen)

Ort

Amt für kirchliche Dienste (AKD)
Tagungshaus (Raum 4)Goethestraße 26–30
10625 BerlinKarte anzeigen

Beschrei­bung

Kinder sind offen und neugierig. Kinder wollen die Welt entdecken und erkunden. Kinder wollen hinter die Dinge schauen und den Dingen auf den Grund gehen. Kinder fragen nach dem Leben und dem Tod.
Kinder fragen:
Gibt es Gott wirklich? Gibt es die Hölle? Haben alle Menschen Angst vor dem Tod?
Warum werden Menschen Geisterfahrer, obwohl sie damit andere Menschen gefährden?
Wieso sterben Menschen? Lebt man im Himmel weiter?
Wenn ein Mensch stirbt, lebt dann seine Seele weiter? Wenn ein Mensch tot ist, wird er dann in 1000 Jahren wiedergeboren?
Kinder fragen:
Wie ist das mit dem Tod? Was passiert da? Warum weinen die so? Wo ist der Opa jetzt?
Kinder fragen offen und neugierig und bringen die Erwachsenen mit ihren Fragen zuweilen in Bedrängnis. Wie lässt sich auf solche Fragen sensibel, offen und kindgerecht antworten? Wie kann mit der Neugier der Kinder konstruktiv umgegangen werden?

Urd Rust hat in ihrer praktischen Arbeit in der Evangelischen Kirche in der Pfalz gemeinsam mit Kindern des dritten und vierten Schuljahres einen praktischen Zugang zu diesen Fragen gefunden und damit zugleich Möglichkeiten, die Kinder selbst zu Wort kommen zu lassen. Gemeinsam mit den Kindern der Grundschule Anne Franck in Rockenhausen hat sie eine Materialkiste erarbeitet. Die Kinder haben über die Zeit eines Schuljahres fast wöchentlich zum Thema gelesen, gespielt, gebastelt und vor allem geredet. In Gesprächsrunden wurde theologisiert und philosophiert und jede kreative Möglichkeit als Einstieg zum intensiven Gespräch genutzt.
Die von den Kindern erarbeiteten Materialien werden in der Fortbildung vorgestellt und ausprobiert. Die Arbeit mit den Materialien aus der „Sargkiste“ wird zu hoffnungsvollem Nachdenken inspirieren. Neben dem gemeinsamen Suchen nach Antworten und dem kreativen Gestalten lädt die Idee zur Umsetzung in der Praxis der Arbeit mit Kindern in der EKBO ein.

Mögliche Arbeitsschritte im Rahmen der Fortbildung:
– Einstieg mit einem Bilderbuch
– Gedanken und Gespräche zu Sterben und Tod
– Neugierige Fragen und hoffnungsvolle Antworten
– Erkundungen auf dem Friedhof
– „Die besten Beerdigungen der Welt“
– Lebensforscher – Entdeckungen mit der „Sargkiste“
– Bilder, die hoffen lassen
– Möglichkeiten für die eigene Praxis

Leitung

Simone Merkel

Referent*in

Urd Rust; Landespfarrerin für Kindergottesdienst in der Evangelischen Kirche in der Pfalz, Kaiserslautern

Kontakt & Anmeldung

Amt für kirchliche Dienste in der EKBO
Arbeit mit Kindern
Ilka Reuter
Goethestraße 26–30
10625 Berlin
Telefon +49 30 3191-161
Fax +49 30 3191-100
E-Mail i.reuter@akd-ekbo.de

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Arbeits­bereich

Schlag­worte

Fortbildung, Kinder, Kirche mit Kindern, Sterben, Tod