Impfen und Testen – Informationen für Mitarbeiter:innen der Arbeit mit Kindern, Konfi-Arbeit und Jugendarbeit

Alle Mitarbeiter:innen in Leitungsfunktion für die Arbeit mit Kindern, der Konfi- und Jugendarbeit sollten aufgrund der dynamischen Situation gut für die nächsten Schritte bei einer Lockerung der Beschränkungen in der Arbeit mit Kindern und der Jugendarbeit vorbereitet sein. Auf dieser Seite werden aktuelle Informationen zum Thema Impfen und Testen gesammelt und redaktionell bearbeitet.

Für Gemeinden im Land Berlin

Der Landesjugendring Berlin hat mit Stand vom 20. April 2021 folgende Informationen für haupt- und nebenberuflich tätige Mitarbeiter:innen, Praktikant:innen und Freiwilligendienstleistende herausgegeben:

Impfen

Personen, die in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, gehören weiterhin zur „erhöhten Priorität“ (Gruppe 3). Im Moment werden diese Menschen in Berlin zum größten Teil noch nicht geimpft. Wenn Personen mit „erhöhter Priorität“ geimpft werden können, wird es voraussichtlich durch die Senatsverwaltung bzw. durch die Bezirksämter eine Abfrage geben, wie viele Personen das bei dem jeweiligen Träger betrifft. Ihr müsst dann entsprechend eine Meldung machen und würdet dann voraussichtlich für diese Personen Impfcodes erhalten. Da die Rückmeldefrist für diese Abfrage möglicherweise nur kurz sein wird, ist es sicher sinnvoll, wenn ihr schon jetzt überlegt, wen das bei euch in den Verbänden bzw. Jugendbildungsstätten betrifft und entsprechende Listen vorbereitet. Möglicherweise müssen Anschriften und/oder Geburtsdaten der Personen mit angegeben werden.

Noch nicht geklärt ist, ob auch ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendhilfe unter die „erhöhte Priorität“ fallen. In jedem Fall gehören haupt- und nebenberuflich Tätige, Praktikant:innen und Freiwilligendienstleistende dazu.

Testen – in Hinblick auf Ferienfahrten und Veranstaltungen in den Sommerferien

Es wird eine kleine Arbeitsgruppe mit der Senatsverwaltung geben, die sich mit der Frage einer Teststrategie für Ferienreisen und -maßnahmen in den Sommerferien für Mitarbeiter:innen, Ehrenamtliche und Teilnehmer:innen beschäftigen wird. Dabei soll es zum einen um Vorgaben für Träger/Veranstalter gehen (bspw. Häufigkeit von Tests für Teilnehmer:innen), zum anderen darum, ob den Trägern Tests zur Verfügung gestellt werden oder wie die Finanzierung der Tests gesichert werden kann. Wir hoffen, dass spätestens bis Ende Mai hier eine Klärung erfolgt sein kann.

Alle offiziellen Regelungen im Land Berlin findet ihr immer auch auf unserer Website. Wir planen im Moment, dort auch weitere Informationen und Unterstützungen mit FAQs oder ähnlichem zur Verfügung zu stellen.

Für Gemeinden in Brandenburg

Impfen

Derzeit gibt es noch keine allgemeinen Regeln für alle Menschen, die in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. In einzelnen Landkreisen gibt es Impfangebote für Menschen, die in der Kita, Schule oder in der stationären Jugendhilfe tätig sind. Für Menschen, die in der Jugendverbandsarbeit tätig sind, in unserem Fall also in der klassischen gemeindlichen Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit mit Jugendgruppen, gibt es im Land Brandenburg noch keine bevorzugende Regelung.

Testen

Für die Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit ist die Anwendung einer Teststrategie ein weiterer Baustein zum Schutz des Einzelnen und der Gruppe vor einer (unbemerkten) Weitergabe des Corona-Virus. Die Mitgliedsverbände des Landesjugendrings Brandenburg haben sich darauf verständigt, regelmäßig im Austausch zu Teststrategien und Hygienekonzepten zu sein. Zuletzt am 15.4.2021. Ebenfalls am 15.4.2021 wurde der Bedarf an das MBJS des Landes Brandenburg weitergegeben, zusätzliche Mittel zur Durchführung von Tests zu erhalten. Die Mitgliedsverbände des LJR/ die Kinder- und Jugendarbeit wollen in Bezug auf die Ferienmaßnahmen eigene Teststrategien entwickeln und anwenden. Die Kosten für bspw. dreimaliges Testen aller Teilnehmer:innen und Mitarbeiter:innen (bei Anreise, am dritten Tag und zu einem dritten sinnvollen Zeitpunkt je nach Länge der Maßnahme) erhöhen die Kosten der Maßnahmen erheblich. Es steht also in Aussicht, dass es möglich sein könnte, dass im AKD beantragte Ferienmaßnahmen höher bezuschusst werden können. Falls dies entschieden wird, werden wir dies an dieser Stelle aktualisieren.

Keine Förderung und demnach auch keine Förderung für Tests von Teilnehmer:innen gibt es derzeit für die regelmäßigen Angebote der Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit (Gruppenstunden). Dieser Bedarf wird derzeit diskutiert und dann ggf. entsprechend weiterverfolgt.

Die Maßgabe, dass Mitarbeitende mindestens zweimal pro Woche getestet werden sollen, bleibt davon unbenommen. Im Land Brandenburg können Träger der Jugendhilfe / Jugend(verbands)arbeit Kosten in Höhe von 5 Euro pro Test pro Mitarbeitende:n über die Landkreise/kreisfreien Städte erstattet bekommen. Diese geben auch dazu Auskunft. Dies wurde als Richtlinie des Landes Brandenburg erlassen.

Für Gemeinden in Sachsen

Impfen

Tätige in der Kinder- und Jugendhilfe gehören zur Priorisierungsgruppe 3 und können derzeit in den Impfzentren Impftermine vereinbaren. Informationen rund ums Thema findet Ihr hier: https://www.coronavirus.sachsen.de/impfen-in-sachsen-9339.html

Testen

Es gilt die Testpflicht für Beschäftige in den Angeboten nach §§11 bis 14 und §16 SGB VIII. Die Beschäftigten sind verpflichtet, zweimal wöchentlich einen Schnell- oder Selbsttest mit negativem Ergebnis vorzulegen. Die Testpflicht entfällt, wenn aufgrund interner Regelungen der (kohlenstoffliche) Kontakt zu den Nutzer*innen entfällt.

Die Landkreise gehen mit der Kostenerstattung für Tests sehr unterschiedlich um. Wie Euer Landkreis dies regelt, erfragt bitte beim zuständigen Jugendamt.

Empfohlen wird die Nutzung der kostenlosen Tests für Bürger*innen und diese Zeit als Arbeitszeit abzurechnen. Dies soll auch mehrfach die Woche möglich sein, gut ist es hierbei, unterschiedliche Testzentren aufzusuchen.

Auf die Testung der Angebotsnutzer*innen wird verzichtet.

Sollten weitere Informationen und Aktualisierungen zum Thema Impfen und Testen erscheinen, auch für das Land Sachsen, werden wir Sie an dieser Stelle veröffentlichen.


Wenn Sie sich dazu austauschen wollen, andere Fragen und Bedarfe haben oder sich Beratung wünschen, stehen Ihnen die Studienleitenden der AKD-Arbeitsbereiche Arbeit mit Kindern, Konfi-Arbeit und Jugendarbeit gern zur Verfügung:

Julia Daser, landeskirchliche Pfarrerin für die Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit
+49 30 3191 171|+49 151 2059 5457|j.daser@akd-ekbo.de

Frank Feuerschütz, Studienleiter für Jugendarbeit, Schwerpunkt Beratung und Begleitung in den Kirchenkreisen
+49 30 3191 141|+49 151 2058 7836|f.feuerschuetz@akd-ekbo.de

Michael Frenzel, Studienleiter für sozialdiakonische Jugendarbeit
+49 30 3191 181|+49 151 2102 7744|m.frenzel@akd-ekbo.de

Jeremias Treu, Studienleiter für Konfi-Arbeit und Männerarbeit
+49 30 3191 276|+49 151 2107 8676|j.treu@akd-ekbo.de

Silke Hansen, Studienleiterin für Jugendarbeit, Schwerpunkte Jugendpolitik Brandenburg und Prävention zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
+49 30 3191 132|+49 151 2102 7916|s.hansen@akd-ekbo.de

Heinrich Oehme, Studienleiter für Jugendverbandsarbeit sowie Kinder- und Jugendpolitik
+49 30 3191 191|+49 151 6284 2954|h.oehme@akd-ekbo.de