Dos­siers und Stu­di­en

Leh­ren und Ler­nen mit Medi­en

  • Wie kön­nen Medi­en päd­ago­gisch sinn­voll ein­ge­setzt wer­den?
  • Wie kön­nen Lern­pro­zes­se durch die Medi­en­aus­wahl unter­stützt wer­den?
  • Wel­che aktu­el­len medi­en­päd­ago­gi­schen Dis­kus­sio­nen gibt es?

Jugend und Medi­en – JIM Stu­die 2017

Digi­tal Nati­ves, Han­dy­ver­bot, Digi­ta­le Bil­dungs­re­vo­lu­ti­on, Soci­al Media sind Schlag­wor­te, die im Zusam­men­hang mit Medi­en und Jugend­li­chen häu­fig fal­len.

Die digi­ta­len Medi­en sind nicht mehr weg­zu­den­ken: Die all­jähr­li­che JIM-Stu­die (Jugend und Medi­en) unter­sucht das Medi­en­ver­hal­ten der 12- bis 19-Jäh­ri­gen in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len JIM-Stu­die 2017, besit­zen 97 Pro­zent der Jugend­li­chen den media­len Alles­kön­ner Smart­pho­ne und nut­zen ihn vor allem zur Kom­mu­ni­ka­ti­on (Whats­App erneut auf Platz 1), Unter­hal­tung und zum Spie­len. Wei­ter­hin spie­len Musik­nut­zung und Lesen eine Rol­le im Nut­zungs­ver­hal­ten der Jugend­li­chen. Ent­ge­gen so man­cher Befürch­tun­gen lesen immer­hin 40% der Jugend­li­chen regel­mä­ßig Bücher in ihrer Frei­zeit. Wei­te­re Schwer­punk­te der Unter­su­chung 2017 sind The­men­in­ter­es­sen und bevor­zug­te Infor­ma­ti­ons­quel­len, die Nut­zung von Unter­hal­tungs­an­ge­bo­ten im Inter­net für Musik und Fil­me, die Nut­zung des Daten­vo­lu­mens und die Ein­schät­zung der eige­nen Com­pu­ter­kennt­nis­se.

Mehr zur JIM-Stu­die 2017 (PDF)


Digi­ta­le Medi­en im Unter­richt

Das Poten­ti­al digi­ta­len Ler­nens wird an Schu­len noch nicht aus­rei­chend genutzt. Zahl­rei­che Stu­di­en (Allen­sach, Bit­kom etc.) zei­gen auf, dass es einen gro­ßen Nach­hol­be­darf im Bereich tech­ni­sche Aus­rüs­tung der Schu­len und Medi­en­kom­pe­tenz der Lehr­kräf­te aber auch in der sinn­vol­len päd­ago­gi­schen Ein­bet­tung von digi­ta­len Medi­en gibt. Leh­rer wün­schen sich häu­fig beglei­ten­den Fort­bil­dung und Bera­tung in die­sem Bereich. Digi­ta­le Medi­en sind ein Mit­tel und kein Selbst­zweck. Nicht vom Medi­um her den­ken, son­dern fra­gen, wel­che erwei­ter­ten Mög­lich­kei­ten und Arbeits­er­leich­te­run­gen bie­ten mir digi­ta­le Medi­en im Unter­richt?

Arti­kel zum Wei­ter­le­sen:

Digi­ta­le Bil­dung aus Sicht der Schü­ler
Schu­le digi­tal
Chan­cen und Risi­ken digi­ta­ler Medi­en


Medi­en­kom­pe­tenz im neu­en Rah­men­lehr­plan

Die neue Rah­men­lehr­plan beab­sich­tigt eine fächer­über­grei­fen­de Kom­pe­tenz­ent­wick­lung durch das Basis­cur­ri­cu­lum Medi­en­bil­dung. Auch der Reli­gi­ons­un­ter­richt kann von krea­ti­ven Impul­sen der Medi­en­päd­ago­gik pro­fi­tie­ren. Der Bereich Medi­en­di­dak­tik am AKD ori­en­tiert sich dafür am Medi­en­kom­pe­tenz­mo­dell nach Bernd Schorb, Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler und Medi­en­päd­ago­ge.