Bibel/Bibeldidaktik

Diese und viele andere Themen rund um die Bibel bieten wir an – als AG, Seminar, Gespräch oder Vortrag, z.T. auf Abruf:

zum Beispiel: „Da erzähl ich einfach eine Bibelgeschichte …“
Die unterrichtliche Neuerzählung einer Bibelgeschichte bietet ungeahnte Möglichkeiten im Bereich der Vorentlastung wie der didaktischen Zuspitzung. Im Idealfall mündet sie ins Theologisieren. Erzählvorlagen zu schreiben bzw. frei zu erzählen kann erlernt* werden – als Qualitätssteigerung des kompetenzorientierten Unterrichts.
* und gelehrt!

zum Beispiel: „Da nehm ich eine, die mir passt …“
Das Meer der Kinder- und Schulbibeln ist unermesslich groß und wellig. Hinzu kommen Erzählvorlagen in Unterrichts- und Lehrermaterialien. Die Wahl ist einerseits eine Geschmacksfrage, obliegt aber auch didaktischen, theologischen und ästhetischen Kriterien. Wir halten eine reiche Auswahl vor, sowohl in der Bibliothek als auch in meinem Zimmer. Zum Anschauen, Prüfen, Drüberreden und Ausprobieren. Gern auch in einer (festen) Arbeitsgruppe.

zum Beispiel: „So kann man doch von Gott nicht sprechen!“
In Kinderbuch, Bilderbuch, Jugendroman ist von Gott oft nur beiläufig, symbolisch oder verfremdet die Rede. Verfremdung und der befremdete Blick fördern das Nachdenken über Gott; in der Abwehr der literarischen Verarbeitung entstehen neue Positionen – ein produktiver Prozess sowohl für Sie als Lehrkraft als auch mit Ihnen für Ihre Schülerinnen und Schüler. Sprechen Sie mich an.

zum Beispiel: „Ich glaub nicht an die Geschichten und ich glaub nicht an Gott“
Wenn 10-Jährige die Relevanz von Bibelgeschichten in dieser Weise begründen, haben sie viel verstanden. Zum Beispiel, dass die Bibel für viele ein Glaub-mich-Buch ist mit einer hohen Verbindlichkeit. Sie verstehen aber nicht, woher diese Verbindlichkeit kommt und haben leicht den Eindruck, das, was geglaubt werden soll, sei die Faktizität des Wortlauts. Es kann helfen, mit ihnen gemeinsam herauszufinden, dass Gott größer ist als die Geschichten. „Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen“. Dass Sach- und Deutungsebene zu unterscheiden, wenn auch nicht zu trennen sind. So dass die Bibel aus einem Glaub-mich-Buch zu einem Probier-mich-Buch wird, als Dialogpartner, für den man nie zu alt und mit dem man nie fertig wird.

zum Beispiel: „Ist das wirklich passiert?“
Die Frage stellen Schülerinnen und Schüler an Schöpfungs-, Wunder-, Heilungsgeschichten. An Gleichnisse stellen sie sie nicht; denn da steht es ja dabei: „Jesus erzählte …“ / Die Leute fragten Jesus nach … und Jesus erzählte folgende Geschichte …“ Es hilft, diese Rahmung auch für die oben genannten „Problem“-Geschichten vorzunehmen. Auch sie als Gleichnisse zu lesen. Dann lautet die hermeneutische Frage: „Warum wird das so erzählt?“ – Und darüber lässt sich dann trefflich theologisieren.

Ansprechpartnerin
Dr. Martina Steinkühler, Studienleiterin für Religionspädagogik (Schwerpunkt Bibel / Bibeldidaktik)
Telefon 030 / 31 91 – 293
E-Mail M.Steinkuehler@akd-ekbo.de

Sekretariat und Seminarverwaltung
Petra Ippen
Amt für kirchliche Dienste
Goethestraße 26-30
10625 Berlin
Telefon 030 / 31 91 – 278
Fax 030 / 31 91 – 200
E-Mail religionspaedagogik@akd-ekbo.de