Kirche und Handwerk

5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt – 2014

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind eingeladen, Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten in Bogotá (Kolumbien/Lateinamerika), in Dhaka (Bangladesch/Asien) und Kumasi (Ghana/Afrika) zu backen.Die Bäckerbetriebe öffnen für diese Aktion ihre Backstuben. Die Konfis backen dort selbst Brot und gewinnen dabei einen Einblick in einen handwerklichen Beruf. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gottesdienst mit zu gestalten und die Brote selbst mit zu verkaufen. Konfis engagieren sich für Kinder und Jugendliche in der Einen Welt.Darüber hinaus beschäftigen sich die Konfis in der KonfirmandInnen-Arbeit mit der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen in anderen Teilen der Welt.
  • Welchen Zugang haben Kinder und Jugendliche in Lateinamerika, Asien und Afrika zu Bildung?
  • Wie können Schule und Ausbildung die Lebenssituation der betroffenen Kinder und Jugendlichen verbessern?
  • Welche Bedeutung hat die Bildung für die Überwindung von Hunger und Armut in der Welt?
  • Welche Bedeutung besitzt Brot als Grundnahrungsmittel und symbolisch als Element des letzten Abendmahls Jesu?
  • Welche handwerklichen Berufe sind für eine Gesellschaft notwendig und prägend?

Dieses Projekt bietet Kirchengemeinden und Bäckerhandwerk neue Begegnungsmöglichkeiten. Es gelingt dann, wenn sich möglichst viele beteiligen!Aktionszeitraum ist die Zeit zwischen Erntedank (5. Oktober) und 1. Advent (30. November) 2014.
5000Brote
Broschüre
5000_Brote Info
Zur 5.000 Brote Webseite

Ansprechpartner
Matthias Röhm, Studienleiter für Religionspädagogik im Jugendalter
Telefon 030 / 3191276
E-Mail m.roehm@akd-ekbo.de

Materialbestellung
KWA-Geschäftsstelle
Jutta Mählig-Hilmes
Arnswaldtstraße 6
30159 Hannover
Telefon 0511 / 473877 – 12
E-Mail j.maehlig@kwa-ekd.de


Handwerkergottesdienste

Handwerkergottesdienst in Prenzlau, Ende April 2012
Ein Bericht über den Handwerkergottesdienst erschien in der Prenzlauer Zeitung, 2. Mai 2012, S. 17.

Handwerkergottesdienst 17. April 2011 in Trechwitz
Ein Bericht über den Handwerkergottesdienst erschien in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, Brandenburger Landkurier, 19.04.2011, S. 18.


AG “Kirche & Handwerk”

Ein kleiner Einblick in die Arbeit von “Handwerk und Kirche”

Ich habe meine Pfarrausbildung durch meinen erlernten Handwerksberuf finanzieren können. Dieser Umstand hat sicher dazu beigetragen, dass ich als Pfarrer dem Handwerk stets nahe stand. Mit der Männerarbeit konnte nun am Beginn des Kirchenjahres 2000 die Gründung der Arbeitsgemeinschaft “Handwerk und Kirche” mit einem Festgottesdienst im Städtchen Müllrose realisiert werden. Seither haben wir schon einige Handwerker-Gottesdienste in der ganzen Landeskirche gefeiert: Berlin (zum Kirchentag), Potsdam, Cottbus, Frankfurt, Eberswalde, Finow, Groß-Neuendorf, Trechwitz und an vielen anderen Orten. Dazu gehört eine Pflege der Zusammenarbeit mit den Kammern in Berlin, Frankfurt, Potsdam und Cottbus, ja sogar nach Dresden reichen meine Kontakte, weil die dortige Handwerkskammer für Görlitz zuständig sind, wo wir auch schon einen Handwerker-Gottesdienst gefeiert haben. Pfarrer Greulich hat einige Jahre auch in einem überregionalen Ausbildungszentrum wöchentlich mit Auszubildenden ethische Fragen besprochen und ein Arbeitskreis im Kammerbezirk Frankfurt trifft sich halbjährlich. Das sind so die wesentlichen Aktivitäten. In diesen zehn Jahren habe ich auch in der AG der EKD mitgearbeitet und war für fünf Jahre der Theologische Vorsitzende dieses Gremiums, dass jetzt von der EKD in ein Wirtschaftsreferat einbezogen wurde. Mit dem KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt), dem Verband christlicher Arbeitnehmer und Handwerk und Kirche wurde der VKWA begründet (Verband Kirche-Arbeit-Lebenswelt), in dessen Gründungsvorstand ich mitgearbeitet habe. Nun ist mein Nachfolger Bischof Noack, dessen Bischofsamt durch den Zusammenschluss der Thüringer und Sachsen zur Kirche Mitteldeutschlands zu Ende ging. Auch er macht diesen Dienst ehrenamtlich, hauptamtlich hat er jetzt eine Professur in
Leipzig. Ich darf mich wieder ganz meiner Gemeinde in Berlin-Friedrichshain (St. Markus),
unserem Männerkreis, der Männerarbeit der EKBO und der Handwerkerarbeit in Berlin und Brandenburg widmen. Von Bremen bis Bayreuth und Ulm, überall durfte ich Handwerker-Gottesdienste halten oder Tagungen geistlich begleiten; ich hatte aber auch immer Sorge, dass meiner Gemeinde das viele Reisen zuviel wird, da ich für 3400 Gemeindeglieder der einzige Pfarrer bin. Alles ist aber gut gelaufen … und nun vorbei. Ich freue mich wieder darauf, vor Ort präsenter zu sein.

Ihr Pfr. Joh. Simang

johannes simang

Ansprechpartner
Pfarrer Johannes Simang
Koppenstr. 53
10243 Berlin
E-Mail pfarrer@stmarkus-friedrichshain.de