Spren­gel Gör­litz

5. Sozi­al­po­li­ti­sches Forum am Buß- und Bet­tag
Wie lebt Ihr so?
Fami­li­en­bil­der unter­schied­li­cher Kul­tu­ren im Gespräch
Zum Buß- und Bet­tag Am 16. Novem­ber 2016 fand in Gör­litz unter dem Titel „Wie lebt Ihr so? Fami­li­en­bil­der
unter­schied­li­cher Kul­tu­ren im Gespräch ein Got­tes­dienst mit anschlie­ßen­dem Gesprächs­fo­rum statt. Ein­ge­la­den hat­te eine Vor­be­rei­tungs­grup­pe aus Evan­ge­li­scher Akti­ons­ge­mein­schaft für Fami­li­en­fra­gen – Lan­des­ar­beits­kreis Sach­sen e.V., Gene­ral­su­per­in­ten­den­tur Gör­litz, dem Amt für Kirch­li­che Diens­te in der Evan­ge­li­schen Kir­che Berlin-Bran­den­burg-Schle­si­sche Ober­lau­sitz sowie Ehren­amt­li­che der Gör­lit­zer Innen­stadt­ge­mein­de. Bereits zum fünf­ten Mal wur­de der Buß- und Bet­tag als Fei­er­tag der Besin­nung und inne­ren Umkehr genutzt, um zu wich­ti­gen sozi­al­po­li­ti­schen The­men Stel­lung zu bezie­hen. Nach den The­men „Armut im länd­li­chen Raum“, „Fami­lie und Zeit“, „Die Sand­wich-Gene­ra­ti­on und ihre Bedürf­nis­se im Blick“ sowie „Lebens­for­men und Gene­ra­tio­nen“ lag aus nahe­lie­gen­den aktu­el­len poli­ti­schen Debat­ten um den Umgang mit zu uns geflüch­te­ten Men­schen die Beschäf­ti­gung mit kul­tu­rel­ler Viel­falt und Inte­gra­ti­on nahe.

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Arbeit mit Eltern in unse­ren Kir­chen­ge­mein­den

Eltern­ar­beit in der gemeind­li­chen Arbeit mit Kin­dern und in der Arbeit mit Fami­li­en

Als Mit­ar­bei­te­rin oder Mit­ar­bei­ter in der gemeind­li­chen Arbeit mit Kin­dern sind Eltern Ihre Partner/innen in der reli­giö­sen Erzie­hungs­ar­beit. Ein guter Draht zu ihnen erleich­tert vie­les und trägt oft genug auch ganz wesent­lich zum Gelin­gen der Arbeit bei.

Als Mit­glied des Gemein­de­kir­chen­rats, –bei­rats oder Kreis­kir­chen­rats wün­schen Sie sich eine stär­ke­re Teil­nah­me von Fami­li­en (Kin­der und Eltern) in Ihrer Kir­chen­ge­mein­de oder im Kir­chen­kreis.

In Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Fami­li­en­ar­beit und der Arbeit mit Kin­dern wol­len wir gemein­sam mit Ihnen Mög­lich­kei­ten aus­lo­ten, Pro­jek­te ent­wi­ckeln und kon­kre­te Schrit­te erar­bei­ten, wie Eltern stär­ker in das Gemein­de­le­ben ein­be­zo­gen wer­den kön­nen.

Dabei soll einer­seits auf die der­zei­ti­ge gesell­schaft­li­che Situa­ti­on von Fami­li­en ein­ge­gan­gen, ande­rer­seits die kon­kre­te Zusam­men­ar­beit mit Eltern the­ma­ti­siert wer­den.

Wir wol­len fol­gen­den Fra­ge­stel­lun­gen nach­ge­hen:

  1. Wo kom­men in unse­rer Gemein­de Eltern als Ziel­grup­pe vor?
  2. Wer ist in unse­rer Gemein­de für die Arbeit mit Eltern ver­ant­wort­lich?
  3. Wie kön­nen wir gelin­gen­de Eltern­ar­beit unter­stüt­zen?
  4. Wie errei­chen wir Eltern?
  5. Wel­che Erwar­tun­gen haben Eltern an uns?
  6. Wel­che Erwar­tun­gen an Eltern haben wir?
  7. Wie kön­nen wir elter­li­che Kri­tik, Anre­gun­gen und Wün­sche kon­struk­tiv auf­neh­men und gege­be­nen­falls umset­zen?
  8. Wie kön­nen wir Eltern für ehren­amt­li­che Auf­ga­ben gewin­nen und ihr Enga­ge­ment ange­mes­sen wür­di­gen?
  9. Wel­che Hil­fen kön­nen wir Eltern bei der reli­giö­sen Erzie­hung ihrer Kin­der anbie­ten (Eltern­aben­de, The­men­brie­fe etc.)?

Neben theo­re­ti­schen Impul­sen soll aus­rei­chend Zeit für den kol­le­gia­len Aus­tausch sein.

Die­se Fort­bil­dung rich­tet sich an Mit­ar­bei­ten­de in der Arbeit mit Fami­li­en, Mit­ar­bei­ten­de in der Arbeit mit Kin­dern, Kon­ven­te und Ver­ant­wort­li­che in den Kirch­ge­mein­den, Gemein­de­kir­chen­rä­te, Gemein­de­bei­rä­te und Kreis­kir­chen­rä­te.

Infor­ma­tio­nen und Abfra­ge des Ange­bo­tes bei Ute Ling­ner

Väter mit ausgebreiteten Armen

Ansprech­part­ne­rin
Ute Ling­ner, Stu­di­en­lei­te­rin für Fami­li­en­bil­dung
Tel 030 / 31 91 – 286
E-Mail u.lingner@akd-ekbo.de

Sekre­ta­ri­at
Maria-Mag­da­le­na Han­ke­witz
Amt für kirch­li­che Diens­te
Goe­the­stra­ße 26-30
10625 Berlin
Tele­fon 030 / 3191 – 284
Fax 030 / 3191 – 300


4. Sozi­al­po­li­ti­sches Forum zum Buß- und Bet­tag

Suchet der Stadt Bes­tes!” Unter­wegs: Lebens­for­men und Gene­ra­tio­nen in Gör­litz

Schwer­punkt des Forums 2014 sind die ver­schie­de­nen Lebens­for­men und die Viel­falt sozia­ler Bezie­hun­gen zwi­schen Men­schen unter­schied­li­cher Gene­ra­tio­nen in Gör­litz gewe­sen.

Ver­an­stal­tungs­ort war die Stadt­mis­si­on in Gör­litz, in den Gesprächs­run­den sind Ver­tre­ter­fin­nen und Ver­tre­ter von Gör­lit­zer ein­rich­tun­gen und Pro­jek­te gewe­sen, die sich den The­men lebens­for­men und Gene­ra­tio­nen wid­men.


Doku­men­ta­ti­on von Got­tes­dienst und Gespräch am Buß- und Bet­tag 20.11.2013

Im bes­ten Alter - Bit­te nicht ein­klem­men! Die Sand­wich-Gene­ra­ti­on im Blick

Pro­jekt: Was brau­chen Fami­li­en in Sach­sen?
Eine zen­tra­le Auf­ga­be für die Zukunft sieht die Evan­ge­li­sche Akti­ons­ge­mein­schaft für Fami­li­en­fra­gen – Lan­des­ar­beits­kreis Sach­sen (eaf Sach­sen) in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on um die Bedürf­nis­se von Fami­li­en im Frei­staat. Wel­che Rah­men­be­din­gun­gen brau­chen säch­si­sche Fami­li­en in den unter­schied­li­chen Lebens­la­gen, um
gut zu leben – das möch­ten wir dis­ku­tie­ren. Dazu wur­de die Rei­he „Was brau­chen Fami­li­en in Sach­sen?“ ins Leben geru­fen.

Sozi­al­po­li­ti­sches Forum in Gör­litz am Buß- und Bet­tag
Bereits zum drit­ten Mal fin­det in die­ser Rei­he am Buß- und Bet­tag ein sozi­al­po­li­ti­sches Forum mit Got­tes­dienst in der Kryp­ta der Gör­lit­zer Peters­kir­che und anschlie­ßen­der Gesprächs­run­de im Mar­tin-Mol­ler-Haus (Gemein­de­haus in unmit­tel­ba­rer Nähe der Peters­kir­che) statt.

In die­sem Jahr ste­hen die Men­schen in der Mit­te des Lebens, also zwi­schen 40 und 60 Jah­ren, im Fokus der Ver­an­stal­tung. In der Fach­welt oft als „Sand­wich-Gene­ra­ti­on“ bezeich­net, sind die­se Men­schen viel­fach gefor­dert: Sie küm­mern sich um ihre Kin­der (und Enkel), gleich­zei­tig nimmt die Sor­ge um die immer älter wer­den­den eige­nen Eltern zu. Zudem tra­gen sie im Beruf oft mehr Ver­ant­wor­tung als zu Beginn des Arbeits­le­bens, und sie enga­gie­ren sich ehren­amt­lich in unse­ren Kirch­ge­mein­den.

Im Sozi­al­po­li­ti­schen Forum sol­len die Sor­gen und Nöte der Sand­wich-Gene­ra­ti­on ein­mal in den Blick genom­men wer­den. Die mode­rier­ten Tisch­ge­sprä­che bie­ten Raum, um über Pro­ble­me der Gleich­zei­tig­keit der Ver­ant­wor­tung ins Gespräch zu kom­men. Durch die anwe­sen­den Exper­tin­nen und Exper­ten kön­nen Lösungs­an­sät­ze für kon­kre­te Pro­ble­me ange­bo­ten wer­den.

Mit­wir­ken­de Insti­tu­tio­nen
Die Gesprächs­run­de ist eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung der Evan­ge­li­schen Akti­ons­ge­mein­schaft für Fami­li­en­fra­gen eaf Sach­sen e.V., der Gene­ral­su­per­in­ten­den­tur des Spren­gel Gör­litz der Ev. Kir­che Berlin-Bran­den­burg-schle­si­sche Ober­lau­sitz und dem Amt für kirch­li­che Diens­te der Ev. Kir­che Berlin-Bran­den­burg-schle­si­sche Ober­lau­sitz.

Fly­er Buß- und Bet­tag 2013
Pla­kat Buß- und Bet­tag 2013

Bericht vom Buß- und Bet­tag von Doro­t­hée Marth:
Ein klei­ner Jun­ge kichert. Sand­wich und Kir­che – das passt für ihn nicht zusam­men. „Das Wort Sand­wich kommt in einem evan­ge­li­schen Got­tes­dienst eher sel­ten vor“, gesteht schließ­lich auch Mar­tin Her­che, Gene­ral­su­per­in­ten­dent des Spren­gel Gör­litz der Evan­ge­li­schen Kir­che Berlin‐Brandenburg‐Schlesische Ober­lau­sitz (EKBO), als er in sei­nem
Got­tes­dienst Bezug nimmt auf den Titel der Ver­an­stal­tung.

Im Mit­tel­punkt des dies­jäh­ri­gen Buß‐ und Bet­ta­ges in Gör­litz stand die soge­nann­te „Sandwich‐Generation“, also Men­schen in der Mit­te des Lebens zwi­schen 40 und 60 Jah­ren. Ihnen wid­me­te sich der Got­tes­dienst, den Pfar­rer Her­che in der Gör­lit­zer Peters­kir­che hielt, und ihnen galt auch die anschlie­ßen­de Gesprächs­run­de im Mar­tin Moller‐Haus.

Bereits das drit­te Jahr infol­ge ver­an­stal­te­ten die Gene­ral­su­per­in­ten­den­tur Gör­litz und das Amt für Kirch­li­che Diens­te der EKBO gemein­sam mit der Evan­ge­li­schen Akti­ons­ge­mein­schaft für Fami­li­en­fra­gen (eaf) Sach­sen e.V. ein sozi­al­po­li­ti­sches Forum an dem Fei­er­tag. „Wir ken­nen zwar die bild­li­chen Dar­stel­lun­gen von Maria mit ihrer Mut­ter Anna und dem Jesus­kind, aber in der Bibel wer­den wir dazu nicht fün­dig“, betont Her­che in sei­ner Pre­digt. So einigt sich die Vor­be­rei­tungs­grup­pe als Pre­digt­text auf den Vers im Luka­sevan­ge­li­um „Wem viel gege­ben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anver­traut ist, von dem wird man umso mehr for­dern“ (Lukas 12,48).

Die Men­schen in der Mit­te des Lebens sind viel­fach gefor­dert: Sie küm­mern sich um ihre Kin­der und oft auch Enkel. Gleich­zei­tig nimmt die Sor­ge um die älter wer­den­den eige­nen Eltern zu. Sie tra­gen im Beruf oft mehr Ver­ant­wor­tung als zu Beginn des Arbeits­le­bens, und sie enga­gie­ren sich ehren­amt­lich – auch in den Kirch­ge­mein­den.

Das Schlag­wort der Sandwich‐Generation ist in der For­schung durch­aus umstrit­ten. Denn es stellt ein­sei­tig Belas­tun­gen in den Mit­tel­punkt, ohne Chan­cen die­ser Lebens­si­tua­ti­on ein­zu­be­zie­hen“, erklärt Doro­t­hée Marth, die als wis­sen­schaft­li­che Refe­ren­tin der eaf Sach­sen das Impuls­re­fe­rat hält. Und sie betont: „Die Per­so­nen­grup­pe ist groß, kommt in den Ange­bo­ten der Kirch­ge­mein­den aber wenig vor. Schon des­halb soll­te sie mehr in den Blick
genom­men wer­den.“

Aus­tausch und Anre­gun­gen gab es in den anschlie­ßen­den Tisch­ge­sprä­chen. Dazu waren Exper­ten ein­ge­la­den, die sich beruf­lich mit den 40‐60‐jährigen beschäf­ti­gen. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel die Betriebs­ärz­tin Dr. Jaque­line Wit­tig, der Jurist und Finanz­be­ra­ter Ekke­hard Schul­ze, der Pfar­rer und Reli­gi­ons­leh­rer Stef­fen Kroll und Andre­as Unruh, Lei­ter einer Diakonie‐Sozialstation.

Nach dem Prin­zip des World Café wur­den jeweils 20‐minütige Gesprä­che mit den Exper­ten geführt. Danach wech­sel­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer an einen ande­ren Tisch. Wie groß das Inter­es­se am The­ma ist, zeig­ten die gro­ße Reso­nanz auf die Ver­an­stal­tung und die leb­haf­te Dis­kus­si­on.


Doku­men­ta­ti­on von Got­tes­dienst und Gespräch am Buß- und Bet­tag am 21.11.2012

Ein­ge­tak­tet und aus­ge­bremst – Wo bleibt die Fami­lie?

Zu einem sozi­al­po­li­ti­schen Forum mit Dia­log-Got­tes­dienst und anschlie­ßen­der Gesprächs­run­de
hat die eaf Sach­sen e.V. gemein­sam mit dem Amt für kirch­li­che Diens­te der Evan­ge­li­schen Kir­che Berlin-Bran­den­burg-schle­si­sche Ober­lau­sitz und der Gene­ral­su­per­in­ten­den­tur des Spren­gel Gör­litz am Buß- und Bet­tag, den 21. Novem­ber, von 10-13 Uhr nach Gör­litz ein­ge­la­den.

Im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Was brau­chen Fami­li­en in Sach­sen“ wur­de der Blick auf
den Ach­ten Fami­li­en­be­richt und die The­men Fami­lie-Arbeit-Zeit gerich­tet.

Pres­se­mel­dung Ver­an­stal­tung zum Buß- und Bet­tag 2012
Doku­men­ta­ti­on Buß- und Bet­tag 2012