Inklusion

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Halle 5.2 und Marshall Haus

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Inklusion in AKD, EKBO und EKD:

Das Wort „Inklusion“ wird momentan von vielen Menschen benutzt. Sie wollen damit ausdrücken, dass alle Menschen wichtig sind. Alle Menschen sind wichtig, weil sie alle gleich viel wert sind. Niemand ist besser, weil er mehr kann oder weiß. Im Zusammenleben mit anderen sind wir darauf angewiesen, dass alle Menschen sich mit ihren Stärken einbringen. Inklusion bedeutet, diese Stärken weiter zu stärken. Inklusion bedeutet auch: Dinge, die man nicht so gut kann, stark zu machen.

Das Thema Inklusion hat gerade erst begonnen ein wichtiges Thema für die Arbeit im AKD zu werden. Es ist noch viel zu tun.

  • Die Gebäude des AKD in Berlin Brandenburg sind für Menschen mit körperlichen Behinderungen nur schwer zugänglich. Hier muss dringend etwas verändert werden: Fahrstühle, Toiletten, Ausschilderung und anderes müssen eingebaut werden.
  • Auf Veranstaltungen des AKD fehlen meist Gebärdendolmetscher. Besonders bei Gottesdiensten und großen Veranstaltungen ist dies sehr bedauerlich. Gehörlose Menschen können an der Veranstaltung so kaum teilnehmen.
  • Hilfen für die praktische Arbeit in Kirche und Schule müssen erstellt werden.

Schließlich geht es auch darum: wie wird Inklusion im AKD selbst gelebt? Auch hier gibt es noch viel Nachholbedarf.
(Auszug aus: Einblicke und Aussichten – AKD Arbeitsbericht 2013/14)

ESSAY zum Thema Inklusion als Audio Beitrag anhören:


Landkarten-Portal EKBO barrierefrei
Wir empfehlen das Portal „EKBO barrierefrei“ (www.ekbo-barrierefrei.de/map). Es soll helfen, kirchliche Orte mit besonderen Zugangsmöglichkeiten und Hilfen zu finden. Kirchengemeinden und Einrichtungen sind eingeladen, ihre Gebäude in die virtuelle Landkarte einzutragen.
Weiter zu EKBO barrierefrei

Miteinander Gemeinde gestalten
Vertreterinnen, Vertreter und Inklusions-Beauftragte der EKD-Landeskirchen treffen sich seit drei Jahren zu einem Netzwerk „Inklusion“. Das AKD ist in Vertretung der EKBO an diesem Netzwerk beteiligt.  Ein sichtbares Ergebnis der Kooperation ist das Plakat „Miteinander – einladende Gemeinde gestalten“. Es ist als Anregung gedacht, ins Gespräch zu kommen, Impulse zu setzen  und Kirchengemeinde inklusiv weiter zu entwickeln. Wer Interesse an dem Plakat hat, kann dieses über Ute Lingner beziehen.“
Zum Plakat ‚Miteinander – einladende Gemeinde gestalten‘

Orientierungshilfe des Rates der EKD zum Thema Inklusion
Zum Thema Inklusion können Sie hier eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland einsehen: „Es ist normal, verschieden zu sein – Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“.

Weitere Empfehlungen zum Thema Inklusion

Vielfalt entdecken – Teilhabe ermöglichen – Inklusion leben                                                             Aktionsplan der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und ihrer Diakonie: „Inklusion ist nicht etwas, was wir als Kirche auch noch machen, sondern was uns ausmacht. Teilhabe ermöglichen für arme, arbeitslose, psychisch kranke und alte Menschen, für Menschen mit Behinderung oder für Flüchtlinge ist ein ureigenes Anliegen von Kirche.“ (Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July)

https://aktionsplan-inklusion-leben.de/

Fragebox: Mehr als Fragen…Inklusion und kirchliche Praxis       

„Leben Sie jetzt die Fragen.“ (Rainer Maria Rilke, Brief an einen jungen Dichter) Die Fragenbox ist aus der Arbeit mit der Orientierungshilfe „Da kann ja jede(r) kommen – Inklusion und kirchliche Praxis“ der Rheinischen Landeskirche entstanden. Sie enthält eine Sammlung von 210 Fragen, die auf evangelische Kirchengemeinden und kirchliche Orte zugeschnitten sind. Die Fragen nehmen sehr unterschiedliche Aspekte von Inklusion in den Blick. Sie sollen dabei helfen, viele verschiedene Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und zum Austausch anzuregen.Ziel ist die Bewusstseinsbildung in Bezug auf die eigene Haltung im Umgang mit Vielfalt.Es geht nicht darum den ganzen Katalog der Fragen abzuarbeiten. Wählen Sie Fragen aus, die ihnen hilfreich erscheinen für Ihre Interessen und Schwerpunkte vor Ort.

https://www.netzwerk-kirche-inklusiv.de/materialien/fragenbox.html

Inklusion – Thema für evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

20160914_Inklusion_EvJA1 (Matthias Spenn)

Kennen Sie schon den INKLUMAT? http://www.inklumat.de/  Wir wünschen uns, dass wir Ihre Frage „Wie lässt sich Inklusion in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit gelingend umsetzen?“ durch die Nutzung des „INKLUMATS“ beantworten können. Sie sollen hier wertvolle und vor allem praxisnahe Tipps und Informationen sowie passende Handlungsempfehlungen erhalten. Bitte berücksichtigen Sie aber, dass die praktische Umsetzung von Inklusion an ihrem Anfang steht, vielfältig gedacht und als Prozess verstanden werden muss. Dementsprechend verstehen auch wir die Internetplattform „INKLUMAT“ als ein partizipatives und dynamisches Instrument. Das Tool soll die Möglichkeit bieten, aktuelle Beispiele inklusiver Kinder- und Jugendarbeit abzubilden und neue Impulse des bislang noch jungen Themas „Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit“ in Form von praktischen Erfahrungen und theoretischen Bezügen fortlaufend zu implementieren.“

KU-Brief 17 – Wir sind dabei!                                                                                                                                    Hrsg.Pädagogisch-Theologisches Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland
erarbeitet von: Projektgruppe Integrative KonfirmandInnenarbeit
Zum KU-Brief 17 – Wir sind dabei!

Ansprechpartnerin
Ute Lingner, Studienleiterin für Familienbildung
Telefon 030 / 31 91 – 286
E-Mail u.lingner@akd-ekbo.de

Sekretariat
Maria-Magdalena Hankewitz, Sekretariat Familienbildung
Amt für kirchliche Dienste
Goethestraße 26-30
10625 Berlin
Telefon 030 / 3191 – 284
Fax 030 / 3191 – 300


Inklusion und Förderpädagogik

Auch wenn die flächendeckende Einführung der Inklusion in den Berliner und Brandenburger Schulen von Jahr zu Jahr verschoben wird, werden schon jetzt (2015) über 50% der Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen inklusiv unterrichtet. Die Förderzentren für Lernen, Sprache und Emotional-Soziale Entwicklung werden sukzessive geschlossen, so dass in den nächsten Jahren alle Kinder mit Beeinträchtigungen in diesen Bereichen in den öffentlichen Grundschulen unterrichtet werden. Die Kinder und Jugendlichen, die im inklusiven Unterricht nicht zurechtkommen, sind so genannte „Rückläufer*innen“, die dann beispielsweise an die Förderzentren für Geistige Entwicklung abgegeben werden.

Durch diese Entwicklungen kommen sowohl auf die Grundschullehrer*innen als auch auf die Lehrkräfte in Förderschulen vielfältige Herausforderungen und neue Aufgaben zu. Grundschullehrer*innen wie auch Förderschullehrer*innen müssen ihr Unterrichtsrepertoire in der Hinsicht erweitern, dass sie eine breite Binnendifferenzierung in ihren Unterricht einbauen mit vielfältigen Lernangeboten auf unterschiedlichen Anforderungsstufen.

Dies zu unterstützen hat sich das AKD zur Aufgabe gemacht. Es gibt einmal im Jahr ein dreitägiges „Kolleg für Lehrkräfte in Förderschulen und in der Inklusion“ sowie andere Seminare zum Thema „Heterogene Lerngruppen“.

Ansprechpartnerin
Angela Berger, Studienleiterin für Religionspädagogik
Telefon 030 / 3191-277
E-Mail a.berger@akd-ekbo.de

Sekretariat
Petra Ippen, Sekretariat Religionspädagogik
Amt für kirchliche Dienste
Goethestraße 26-30
10625 Berlin
Telefon 030 / 31 91 – 278
Fax 030 / 31 91 – 200
E-Mail p.ippen@akd-ekbo.de, religionspaedagogik@akd-ekbo.de