Familienbildung

Bunt, bewegt und herzlich – Achtung Thesen!

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 hat die Evangelische Familienbildung einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten des Kirchentages gestaltet. Eine Aktion ist die Einladung gewesen, Thesen zu formulieren und an eine Kirchentür anzuschlagen. Aber sehen Sie selbst:

In Anlehnung an Luthers Formulierung und Absicht: „Aus Liebe zur Wahrheit und im Verlangen, sie zu erhellen, sollen die folgenden Thesen disputiert werden – gerne auch mit der Landesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Familienbildung. Daher bitten wir jene, die nicht anwesend sein können, um mit uns mündlich zu debattieren, dies in Abwesenheit schriftlich zu tun.

Familienfreundliche Kirche ist…

…Toleranz gegenüber Kinder“lärm“.

…wo Kinder laut und schmutzig sein dürfen.

…selbsterklärender Gottesdienst.

…generationsübergreifende UND generationsspezifische Angebote.

…wenn es in der Kirche einen Wickeltisch gibt!

…wo alle gemeinsam + jede*r einzeln so sein kann und nicht sein muss.

…Kinder begeistern.

…wenn Kirche Mut zur Gründung von Familien macht, Kinder möglichst früh zu bekommen.

…wenn die Musik alle anspricht, indem sie fröhlich und modern ist.

…flexibel – örtlich, zeitlich

…normal, nichts außergewöhnliches

…offen zu sein für die vielfältigen bunten Lebensformen.

Wenn Sie angeregt sind zum Austausch über Familienfreundlichkeit in unserer Kirche oder Fragen haben, wenden Sie sich gern an die Koordinatorin Evangelischer Familienbildung in Ihrem Kirchenkreis oder an die Autorin dieses Textes.

Ute Lingner, Studienleiterin für Familienbildung


Der AKD-Arbeitsbereich Familienbildung unterstützt die Arbeit mit Familien in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen. Ehrenamtliche und berufliche Mitarbeitende werden unterstützt und beraten bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Arbeit mit Familien. Multiplikator*innen und insbesondere die Leiter*innen und Mitarbeiter*innen der kreiskirchlichen Familienbildung werden fortgebildet und beraten; gemeinsame Arbeitsvorhaben werden koordiniert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit der Landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Familienbildung (LAG Familienbildung).

Die Evangelische Familienbildung begleitet Familien in ihren unterschiedlichen Formen und Phasen. Sie gibt Orientierungshilfen in sozialen, gesellschaftlichen und religiösen Bezügen. Ein wichtiges Anliegen ist die Beratung, Unterstützung und Praxisentwicklung familienfreundlicher/-sensibler/-kompetenter Gemeinden.

Jahresprogramm 2017 der Evangelischen Familienbildung
Jahresprogramm 2017 für Tagepflegepersonen


Leitsätze Evangelischer Familienbildung 2016

In der Landesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Familienbildung kooperieren Beauftragte von Kirchenkreisen und Leiter*innen von Familienzentren zur inhaltlichen, thematischen Weiterentwicklung von Familienbildung und Erstellung des gemeinsamen Jahresprogrammes für Menschen aller Generationen. Mit der Klausurtagung 2015 hat sich dieser Kreis in einen Prozess begeben, ein gemeinsames Leitbild zu erarbeiten. Seit Anfang 2016 liegen die Leitsätze in gestalteter Form vor und laden dazu ein, weitergegeben und gelesen zu werden. Rückmeldungen und Anmerkungen bitte gerne an: u.lingner@akd-ekbo.de

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Leitsätze Familienbildung lesen (pdf) 


Ansprechpartnerin
Ute Lingner, Studienleiterin für Familienbildung
Telefon 030 3191-286
E-Mail u.lingner@akd-ekbo.de

Sekretariat
Maria-Magdalena Hankewitz
Telefon 030 3191-284
Fax 030 3191-300


Weitere Infos über die Evangelische Familienbildung finden Sie auf www.familienbildung-berlin.de

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