Was die Bernauer Straße und die Kapelle der Versöhnung über Kirchesein in einer zerrissenen Stadt erzählen

Datum: 12.06.18

Lernen am authentischen Ort

Die Bernauer Straße auf der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Wedding ist ein besonders geschichtsträchtiger Ort sozialer Gegensätze, der Ost-West-Trennung sowie der Wiedervereinigung Berlins. Städtisches und kirchliches Leben können hier auf dem Weg durch die Jahrzehnte in ihrer Verletzlichkeit, aber auch in ihrer gestaltenden Kraft sichtbar gemacht werden. Dieses Areal wird erkundet; dabei ist nach Möglichkeiten des Erinnerns und Gedenkens mit Kindern und Jugendlichen zu fragen, insbesondere nach der besonderen spirituellen Dimension kirchlicher Erinnerungsarbeit.

Kompetenzen: Die Teilnehmenden können die Lerngelegenheiten der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Kapelle der Versöhnung identifizieren und bewusst gestalten. Sie können wesentliche Aspekte für die Erinnerungs- und Gedenkarbeit unserer Kirche aufzeigen und sich daraus ergebende Perspektiven für die Erarbeitung des Themas Versöhnung im Unterricht entwickeln.

Leitung: Stephan Philipp

Referent: Thomas Jeutner (Pfarrer der Versöhnungskirchengemeinde, Gedenkstättenarbeit der EKBO)

Zielgruppe: RU alle

Termin: Dienstag, 12.06.2018, 10.00 – 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer (Bernauer Str./Gartenstr.) und Kapelle der Versöhnung, Bernauer Str. 4, 10115 Berlin

Kontakt und Anmeldung:
Amt für kirchliche Dienste
Religionspädagogik
Goethestr. 26-30
10625 Berlin
Telefon 030 / 31 91 – 278
Fax 030 / 31 91 – 200
E-Mail religionspaedagogik@akd-ekbo.de

Anmeldung bis zum 29.05.2018

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