Radikalisierungen wahrnehmen – Extremismus vorbeugen. Pädagogische Arbeit zwischen Islamfeindlichkeit und Islamismus

Datum: 19.02.18

Ein theol.-päd. Fortbildungstag in Kooperation von AKD und ufuq e.V.:

Jung, deutsch und muslimisch – mit diesem Selbstverständnis verbindet sich der Wunsch, die Gesellschaft auch als Muslime mit zu gestalten. Zugleich betonen diese Jugendlichen ihre religiöse Identität und leben auch in der Öffentlichkeit selbstbewusst ihren Glauben. Für manche Nichtmuslime ist das irritierend. In dieser Fortbildung geht es zum einen darum, die vielfältigen islamischen Perspektiven in ihren spirituellen und politischen Dimensionen wahrzunehmen und so zu einem differenzierten Bild gegenüber der Weltreligion Islam zu kommen. Zum anderen werden pädagogische Umgangsweisen vorgestellt, die auch ohne religiöses Fachwissen eine Auseinandersetzung mit den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus ermöglichen. Demokratiefeindliche Denk- und Verhaltensweisen sind zu erkennen und in der pädagogischen Arbeit zu problematisieren. Anhand von Musikvideos und Beispielen aus dem Internet werden die besprochenen Phänomene veranschaulicht.

 

Leitung: Stephan Philipp

Referenten:

Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer interreligiöser Dialog in der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Dr. Götz Nordbruch, Islam- und Sozialwissenschaftler, Mitbegründer des Vereins ufuq e.V. (Jugendkulturen, Islam & politische Bildung)

Zielgruppe: RU alle

Termin: Montag, 19.02.2018, 09.30 – 16.30 Uhr

Veranstaltungsort: Amt für kirchliche Dienste, Goethestr. 26-30, 10625 Berlin

Kontakt und Anmeldung:
Amt für kirchliche Dienste
Religionspädagogik
Goethestr. 26-30
10625 Berlin
Telefon 030 / 31 91 – 278
Fax 030 / 31 91 – 200
E-Mail religionspaedagogik@akd-ekbo.de

Anmeldung bis zum 05.02.2018

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