Interreligiöses und interkonfessionelles Gedenken im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Datum: 17.04.2016

Ravensbrück Gedenken 17.4.2016

Gedenken Ravensbrück

Im Rahmen des Gedenkwochenendes anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des KZ Ravensbrück wird es auch in diesem Jahr wieder das Interreligiöse und interkonfessionelle Gedenken in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück geben: am Sonntag, 17. April 2016, 14.00 Uhr. Dieses Gedenken wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus der Region vorbereitet von einer Gruppe, die sich aus jüdischen und christlichen (katholischen, evangelischen, orthodoxen) Frauen und Männern zusammensetzt. Die Predigt werden Kantorin Jalda Rebling aus Berlin und Pastor Eckhart Altemüller aus Fürstenberg gemeinsam halten.
Das Konzentrationslager Ravensbrück wurde am 30. April 1945 befreit. Von 1939 bis 1945 war Ravensbrück das zentrale Frauen-Konzentrationslager des NS-Regimes. Mehr als 120.000 Frauen und Kinder aus über 30 Ländern sowie 20.000 Männer und 1.200 weibliche Jugendliche wurden hierher verschleppt. Zu dem Lagerkomplex gehörten neben dem Frauenlager ein kleineres für Männer, zahlreiche Außenlager, das Siemenslager und das „Jugendschutzlager“ Uckermark. Etwa 28.000 Häftlinge des KZ Ravensbrück kamen ums Leben.
Für die Vorbereitungsgruppe ist es wichtig, gerade an diesem Ort menschlicher Grausamkeit und Erniedrigung die Erinnerung zu befördern, Raum für Gottes Trost zu ermöglichen und Gottes Verheißung zu Wort kommen zu lassen. Das Interreligiöse und interkonfessionelle Gedenken steht in diesem Jahr unter dem Psalmvers: Aus der Enge rief ich zu Gott und er Gott antwortete mir durch die Gottesweite (Psalm 118,5).

Leitung: Interreligiöses Team

Predigt: Kantorin Jalda Rebling, Berlin; Pastor Eckhart Altemüller, Fürstenberg

Termin: Sonntag, 17. April 2016, 14.00 Uhr

Veranstaltungsort: Gedenkstätte Ravensbrück, Fürstenberg