Das Private ist politisch und das Politische privat: Das Buch Esther für pädagogische Arbeit in Schule und Gemeinde erschlossen

Datum: 04.07.17

In der Megilla, dem Buch Ester, wird keine historische, sondern eine in vierfacher Hinsicht typische Geschichte mit einem verschlungenen Unterdrückungsgeflecht erzählt: vom mächtigen persischen König, der mit seinen Großen das Volk beherrscht; vom jüdischen Volk, das im fremden Land mit Vernichtung bedroht wird; von Ester, die sich neben anderen Frauen der Verfügungsgewalt von Männern über sie widersetzt und selbst handelnd diese Unterdrückungsmechanismen in Frage stellt und entmachtet; und von der Zeit, die in diesem Buche eine spezielle Rolle spielt. In der Fortbildung wird gefragt: Ist Ester eine Identifikationsfigur für Frauen und Männer? Welche Rolle spielt die Zeit? Wie wirkt der im Buch Ester unsichtbare (nistar = verborgene) Gott? Und warum wurde Purim als nachbiblisches Fest so wichtig? Dem wird in einem Workshop und musikalisch mit der Künstlerin und jüdischen Kantorin Chasan Jalda Rebling nachgegangen.
Kompetenzen: Die Teilnehmenden lernen die Vielschichtigkeit des Buches Ester und des Purimfestes kennen, setzen sich mit den darin vorkommenden Unterdrückungsstrukturen und Befreiungsbewegungen auseinander und entwickeln daraus Perspektiven für heutiges Lernen in Schule und Gemeinde.

Flyer

Leitung: Stephan Philipp, Magdalena Möbius

Referentin: Chasan Jalda Rebling, Jüdische Kantorin

Zielgruppe: RU alle

Termin: Dienstag, 04.07.2017, 09.30 – 15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Amt für kirchliche Dienste, Goethestr. 26-30, 10625 Berlin

Flyer

Kontakt und Anmeldung:
Amt für kirchliche Dienste
Religionspädagogik
Goethestr. 26-30
10625 Berlin
Telefon 030 / 31 91 – 278
Fax 030 / 31 91 – 200
E-Mail religionspaedagogik@akd-ekbo.de

Anmeldung bis zum 20.06.2017

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