Material und Arbeitshilfen

Hier finden Sie nach Stichworten geordnet viele hilfreiche Formulare und Arbeitshilfen. Sie können hier stöbern, wenn Sie Ehrenamtsbeauftragte in Ihrer Gemeinde oder in Ihrem Kirchenkreis sind und sich anregen lassen. Sie können als neue Pfarrerin zu bestimmten Stichworten Unterstützung finden. Sie können als Ehrenamtlicher  neue Ideen für Ihre Ehrenamtliche Tätigkeit finden und Verbesserungen in Ihre Gruppe tragen. Sie können als Küsterin hilfreiche Vordrucke und Formulare zu konkreten Sachgebieten finden.

Senden Sie uns gerne Ihre eigenen Unterlagen, Checklisten, Tipps und Formulare und machen Sie uns auf Themen aufmerksam, die hier unbedingt noch vorkommen sollten. Diese Rubrik lebt von Ihrer Mitarbeit: Herzlichen Dank!

EKBO Leitlinien EA
EKBO Versicherungsschutz


Vorüberlegungen zu und Planung von ehrenamtlicher Tätigkeit in der Gemeinde


Willkommenskultur gestalten

Ein wunderschönes Beispiel, wie aktiv und überlegt eine herzliche Willkommenskultur in der Kirchengemeinde gestaltet werden kann, hat der Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf erstellt. Die Broschüre ist voller Ideen – nicht nur in Bezug auf das Willkommenheißen von Ehrenamtlichen. Es geht darum, wie man als Gemeinde die Türen weit öffnen und Menschen einladen kann. Hier gibt es die Broschüre zum Download.

Für einen schnellen Überblick und als Arbeitshilfe haben wir mit den Ideen aus Teltow-Zehlendorf eine Checkliste: Willkommenskultur in der Kirchengemeinde erstellt. Mit dieser Hilfe können Sie die eigene Situation in der Gemeinde reflektieren.


Ehrenamtliche gewinnen


Ehrenamtliche willkommen heißen

Startmappe Ehrenamt

Zu Beginn ihrer Tätigkeit, nach dem ersten ausführlichen Gespräch oder in der Einarbeitungszeit können neue Ehrenamtliche eine “Startmappe” von ihren Ansprechpartner*innen in der Gemeinde erhalten. Darin sollten sich zum Beispiel die individuellen Verabredungen zum vereinbarten Ehrenamt befinden. Auch Wichtiges und Wissenswertes zur Gemeinde und zum Kirchenkreis, sowie die Informationen zum Ehrenamt in der EKBO finden darin ihren Platz.

Die Startmappe für (neue) Ehrenamtliche soll einen leichten Einstieg in das Engagement ermöglichen. Sie sollte individuelle Informationen über die Kirchengemeinde und das ehrenamtliche Engagement enthalten, wie zum Beispiel:

  • die Vorstellung der Kirchengemeinde und des Arbeitsbereiches
  • eine (möglichst detaillierte) Aufgabenbeschreibung des jeweiligen Ehrenamtes
  • gegebenenfalls eine schriftliche Vereinbarung über ehrenamtliche Tätigkeit
  • wenn nicht schon vorher ausgefüllt: einen Fragebogen zur ehrenamtlichen Mitarbeit
  • wichtige Telefonnummern z.B. von Schlüsselinhaber*innen, Notruf für Heizung & Havarie, Hausmeister*in, Arzt/Ärztin
  • Organigramm der Adressliste beruflichen und ehrenamtlichen Kolleg*innen und Ansprechpartner*innen
  • Terminplanung (wichtige Termine des nächsten halben Jahres für die Gemeinde)
  • Das aktuelle Gemeindeblatt und möglicherweise eine ältere Ausgabe, in der der Ehrenamtsbereich vorgestellt wird
  • ggf. ein Hinweis auf Fortbildungen
  • Termin für Feedbackgespräch

Auch allgemeine Informationen können beigelegt werden. Anbieten würden sich hier Merkblätter oder Vorlagen zu folgenden Themen


Ehrenamtliche einführen und begleiten


Anerkennung lebendig werden lassen

  • Ideen für eine gelebte Anerkennungskultur
  • Ehrenamtskarten der Länder Berlin und Brandenburg
    Eine weitere besondere Möglichkeit Ehrenamt zu würdigen ist die Beantragung einer Ehren-amtskarte auf Landesebene. Diese Karte ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für besonderes Engagement. Sie wird von der Staatskanzlei Brandenburg bzw. der Senats-kanzlei Berlin ausgegeben und mit ihr können Ehrenamtliche zahlreiche Ermäßigungen bei den Partnern der Ehrenamtskarte erhalten.
    Erhalten kann die Karte in beiden Ländern, wer

    • sich in den vergangenen 3 Jahren im Umfang von mindestens 20 Stunden im Monat oder 240 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert hat oder
    • sich in den vergangenen 5 Jahren im Umfang von 10 Stunden im Monat oder 120 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert hat
    • sein Ehrenamt in Berlin bzw. in Brandenburg ausübt und
    • die Absicht hat, das Engagement fortzusetzen.
    • Und nur in Brandenburg: Wer als Jugendleiter_in eine gültige Juleica besitzt.

    Zudem darf der Ehrenamtliche für sein Engagement kein Entgelt und keine Aufwandsent-schädigung erhalten, die über die Erstattung von Auslagen hinausgehen.
    Die Karte hat eine begrenzte Laufzeit von zwei Jahren, kann aber erneut verliehen werden.

    Um eine Ehrenamtskarte als Gemeinde oder diakonische Einrichtung vergeben bzw. beantragen zu können, müssen Sie sich zuerst als Organisation mit gemeinwohlorientierter Aus-richtung registrieren lassen. Das ist ganz einfach und zahlreiche kirchliche und diakonische Einrichtungen haben sich dort bereits registriert, z.B. die Evangelische Hoffnungskirche in Berlin Neu-Tegel oder die Diakonie Haltestelle in Berlin-Mitte.

    Ausführliche Informationen, alle notwenigen Schritte für Registrierung und Vergabe ausführlich erklärt, alle Formulare und einen Überblick über die Vergünstigungen finden Sie hier für Berlin und hier für Brandenburg.


Abschied gelingen lassen

Ein Engagementnachweis ist eine weitere Form der Anerkennung und Würdigung, auch wenn er nicht zwangsläufig nur bei Beendigung des Ehrenamts ausgestellt werden kann, sondern auch schon währenddessen auf Wunsch der Ehrenamtlichen, z.B. weil er für eine Bewerbung benötigt wird. Spätestens jedoch am Ende sollte einen solchen Nachweis über das geleistete Ehrenamt jede/r erhalten. Ein solcher Nachweis hilft bei der Bewerbung auf  Ausbildungs- oder Studienplätze, beim Berufseinstieg, beim Fortkommen oder beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Er hält die eingebrachten und erworbenen Fähigkeiten fest und bietet damit einen großen Mehrwert für andere Lebensbereiche der Ehrenamtlichen. Die feierliche Übergabe des Nachweises stellt auch einen schönen Programmpunkt und ein zusätzliches Extra bei der Verabschiedung dar.
Es gibt zwei Möglichkeiten, einen solchen Nachweis auszustellen. Sie können die Vorlage “Nachweis über ehrenamtliche Tätigkeit” nutzen und einen auf Ihre Gemeinde oder Einrichtung passenden Nachweis erstellen. Mit einer ganz besonderen Art der Würdigung geht der Nachweis einher, wenn Sie dafür den sogenannten FreiwilligenPass Berlin bzw. Brandenburg nutzen. Er besteht jeweils aus einer Urkunde  – unterzeichnet vom Brandenburger Ministerpräsidenten bzw. dem Berliner Bürgermeister – und einem Beiblatt, auf dem Kompetenzen und Fortbildungen für das Engagement beschrieben sind.
Egal welche Form gewählt und gewünscht wird, folgende Angaben sollten sich im Nachweis der Gemeinde/Organisation finden bzw. sind als fester Standard im FreiwilligenPass der Länder verankert:

  • Zeitraum des Engagements (möglichst präzise Beginn des Engagementzeitraums und ggf. Ende)
  • Umfang der durchschnittlichen wöchentlichen Einsatzzeit
  • Beschreibung der übernommenen Aufgaben
  • Aufzählung der Schlüsselkompetenzen und besonderen fachlichen Kompetenzen, die durch das Engagement gefördert wurden und werden sowie
  • auf Wunsch auf einem gesonderten Fortbildungszertifikat die Bestätigung der Teilnahme an Einführungsveranstaltungen und Fortbildungen der Gemeinde/Einrichtung/Diakonie/Landeskirche, an denen die Ehrenamtlichen teilgenommen haben.

Der FreiwilligenPass der Länder kann bei der Staatskanzlei Brandenburg bzw. der Geschäftsstelle des Berliner Freiwilligenpasses in der Senatsverwaltung für alle Ehrenamtlichen beantragt werden, die wenigstens 80 Stunden verteilt über ein Jahr regelmäßig oder zeitlich befristet in einem oder mehreren Projekten engagiert waren. Um die Beantragung kümmert sich die Gemeinde bzw. Einrichtung, in der die/der Ehrenamtliche tätig war – in Rücksprache mit dem/der Ehrenamtlichen, um Formulierungswünsche berücksichtigen zu können.


Selbstsorge in der ehrenamtlichen Tätigkeit

Rund 31 Millionen Bürger setzen sich in Deutschland für Menschen ein, die Hilfe benötigen. Doch nicht immer tut diese Hilfe gut. Eine neue Broschüre der Diakonie RWL, Rheinland-Pfalz und Hessen zeigt Strategien gegen das Ausbrennen im Ehrenamt: Wenn Helfen nicht mehr gut tut.


Logo Ehrenamt Evangelisch

Das Logo zeigt einen Baum in Form eines Kreuzes mit vielen verschiedenen Blättern unterschiedlicher Größe, Ausrichtung und Farbe und symbolisiert so die Vielfalt des Ehrenamtes in der EKBO.

Kirchengemeinden und Kirchenkreise können dieses Logo gerne nutzen, um ihre Ehrenamtlichen und ihre Ansprechbarkeit für das Thema Ehrenamt noch sichtbarer zu machen.

Das Logo “Ehrenamt evangelisch” finden Sie nachfolgend in drei verschiedenen Ausführungen.

ehrenamt_evangelisch

 

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Kontakt
E-Mail ehrenamt@akd-ekbo.de